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Dezentrale Energieversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländer: Der Mikro-Biomasse-Generator „E3“ erzeugt in einem Hochtemperaturreaktor aus fester Biomasse ein Synthesegas, das einen Verbrennungsmotor antreibt und 22 kW elektrisch sowie bis zu 55  kW thermisch produziert. Bild: Entrade
Kleinkraftwerk

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Mikro-Biomasse-Generator

Kleinkraftwerk für die dezentrale Energieversorgung nutzt feste Biomasse

Entrade Energiesysteme hat den Mikro-Biomasse-Generator „E3“ entwickelt, der zur dezentralen Energieversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Einsatz kommen wird. Das Kleinkraftwerk erzeugt laut Unternehmen in einem Hochtemperaturreaktor aus bisher ungenutzter fester Biomasse ein Synthesegas, das einen Verbrennungsmotor antreibt und 22 kW elektrisch sowie bis zu 55 kW thermisch produziert. Es soll weltweit der erste seriengefertigte, patentierte, vollautomatische Biomasse-Generator zur netzgebundenen und netzunabhängigen Stromerzeugung sein. Da die Anlage preislich deutlich unter den Anlagen der Wettbewerber liegen soll, dürfte sie laut Entrade den gesamten Markt neu definieren.

E3 ist mit den Maßen von 186 cm Länge, 156 cm Breite und einer Höhe von zwei Metern besonders kompakt und kann daher auch per Luftfracht verschickt werden. Aufgrund des modularen und skalierbaren Konzepts können einzelne Anlagen zu einer größeren Anlage verbunden werden. Der elektrische Strom soll gegenüber anderen konventionellen oder erneuerbaren Stromquellen auch ohne EEG wettbewerbsfähig sein.

„Der Mikro-Biomasse-Generator kann in Entwicklungs- und Schwellenländern Dieselgeneratoren ersetzen beziehungsweise dort Strom erzeugen, wo es bisher noch keinen Zugang zur Elektrizität gibt“, sagt Julien Uhlig, Vorstand von Entrade Energiesysteme. „Über die Verwendung regional verfügbarer Biomasse schaffen wir Wertschöpfungsstrukturen vor Ort und helfen so, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Wir haben aber auch überall dort gute Marktchancen, wo feste Biomasse in der Produktion als Reststoff anfällt und wirtschaftlich genutzt werden soll.“ Da bereits mehrere Großaufträge aus Schwellenländern vorliegen, plant Entrade in diesem Jahr zwischen 100 und 200 Anlagen zu produzieren. Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW stehen Vorstand Uhlig und Ingenieure von Entrade als Ansprechpartner zur Verfügung.

Entrade auf der E-World: Halle 3, Stand 370 (ckd)

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