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Leserbrief

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Gute Nacht, schöne Welt!

Zu unserem Interview mit Dr. Peter Blauw­hoff, Deutsche Shell Holding (Energy 2.0 6.2014, Seite 59):

Leider gibt es immer noch zahlreiche Energiewirtschaftler wie Dr. Blauwhoff, die der Meinung sind, man könne mit fossilen Energieträgern einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten: „Unser [Shells] Ziel ist es, auch in Zukunft eine sichere, bezahlbare und vor allem nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten.“

Meiner Meinung nach ist dies prinzipiell ein Widerspruch und ich konnte bisher kaum erkennen, dass Shell sich vor allem das Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung gesetzt hat. Unter dem Stichwort „Energiezukunft“ findet man auf der Shell-Webseite unter Anderem die Begriffe „Erdgas“, „Tiefsee“ sowie „Öl- und Gasproduktion in der Arktis“. Gute Nacht, schöne Welt!

Ich finde es daher problematisch, dass solche Äußerungen unkritisch veröffentlicht werden. Die Zukunft der Energieversorgung kann nur auf erneuerbaren Energien basieren. Sprüche wie „Gas ist reichlich vorhanden“ helfen der Menschheit wenig weiter.

Dr.-Ing. Mathias Effenberger, Freising

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