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Heizung runter drehen: Wird die Raumtemperatur um ein Grad reduziert, spart das rund sechs Prozent Heizkosten. Bild: Andrey Popov/Fotolia
Energie sparen beim Heizen

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Eon-Umfrage: Deutsche sparen im Herbst Energiekosten

Knapp 20 Prozent der Deutschen schalten jetzt schon die Heizung an, 34 Prozent machen es sich zu Hause mit einer warmen Decke gemütlich.

Kaum sinken draußen die Temperaturen, wird die Winterjacke aus dem Schrank geholt und zu Hause die Heizung aufgedreht – denken viele. Nicht die Deutschen: Die sind zum Herbststart noch im Energiesparmodus. Nach einer aktuellen Eon-Umfrage schalten derzeit knapp 20 Prozent die Heizung an. Die meisten, nämlich 34 Prozent, machen es sich zu Hause mit einer warmen Decke gemütlich und sparen damit Geld. Die anderen wärmen sich bei Film- und Serienabende (15 Prozent) oder mit einer heißen Tasse Tee (zehn Prozent), neun Prozent feuern den Kamin an, sechs Prozent nehmen ein langes heißes Bad und sieben Prozent machen einfach gar nichts davon.

Auch was die Wohlfühltemperatur in ihrer Wohnung angeht, zeigen sich die Bundesbürger von der kühlen Seite: Die Hälfte der Befragten fühlt sich bei 19 bis 21 Grad am wohlsten. Über 24 Grad warm mögen es gerade mal drei Prozent der Deutschen. Wobei es bundesweite Unterschiede gibt: Thüringer mögen es zu Hause heißer. Während 33 Prozent der Thüringer schon jetzt die Heizung zu Hause anschalten, drehen gerade einmal 16 Prozent der Bayern den Regler hoch. Zudem liegt die Wohlfühltemperatur bei über der Hälfte (53 Prozent) der Thüringer bei 22 bis 24 Grad – bei den Bayern sind es 43 Prozent.

Energiesparen liegt im Trend – das bestätigt auch Eon-Energieexperte Robert van Loo: „Von den täglich im Haushalt anfallenden Energiekosten entfallen fast drei Viertel auf den Faktor Heizung. Hier kann man mit kleinen Maßnahmen schon eine große Wirkung erzielen.“ Ein Beispiel: Wird die Raumtemperatur um ein Grad reduziert, spart das rund sechs Prozent Heizkosten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh Erdgas, dem jährlichen Durchschnittsverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts in einem Reihenhaus, entspricht das 100 Euro Ersparnis im Jahr. Ein weiterer Tipp: Auch ungenutzte Räume tagsüber auf 15 bis 16 Grad heizen. Wird die Heizung komplett heruntergedreht, kühlt der Raum ab. Ihn wieder aufzuwärmen, ist energieintensiver. Und beim richtigen Lüften statt dauerhaft gekippter Fenster sind bis zu 50 Euro Ersparnis drin. Die Empfehlung des Eon-Experten: „Richtig ist das Stoßlüften, bei dem ein- bis zweimal am Tag alle Fenster fünf bis maximal zehn Minuten geöffnet werden, bis ein kompletter Luftaustausch stattgefunden hat. Dadurch kühlen Möbel und Wände nicht so stark aus“.

Aber auch veraltete Heizungen verbrauchen oft überdurchschnittlich viel Energie. Eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent beim Brennstoffverbrauch ist bei einer Modernisierung möglich. Das senkt die Energiekosten nachhaltig und ist zudem gut für die Umwelt. Mittels Online-Planung kommen Hauseigentümer schnell und komfortabel zu einer neuen Heizung: Eon kooperiert dabei mit dem Handwerksbetrieb Thermondo. Hausbesitzer können innerhalb weniger Minuten online ein Angebot für die neue Erdgasheizung anfordern – inklusive Beratung, Planung, Montage und Entsorgung der alten Heizungsanlage.

An der YouGov-Studie im Auftrag von Eon haben 2001 Personen teilgenommen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sollen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+) sein.

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