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Der Windpark Baltic 2, ebenfalls ein EnBW-Projekt, liegt 32 Kilometer nördlich der Insel Rügen. Bild: EnBW
Windenergie

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EnBW betreut Wikinger

Mit einer Gesamtleistung von 350 Megawatt wird das Offshore-Windprojekt Wikinger bei Fertigstellung 2017 der dritte Windpark in der deutschen Ostsee werden.

Energie Baden-Württemberg (EnBW) hat den Zuschlag für Dienstleistungen zum Bau des Windparks Wikinger in der deutschen Ostsee erhalten. Auftraggeber ist der spanische Energiekonzern Iberdrola. Der Vertrag läuft über zwei Jahre und beinhaltet Leistungen in den Bereichen Schiffsverkehrkoordination, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz im Baufeld. Jürgen Blume, Geschäftsführer Iberdrola Renovables Deutschland, sagt: „Mit diesem Vertrag stellen wir sicher, dass während der gesamten Bauphase in den Bereichen bestmögliche Prozesse und Verfahren zum Einsatz kommen. Damit sichern wir auch die termingerechte Fertigstellung und Netzanbindung bis zum Ende des Jahres 2017.“ Bereits im März werden die ersten Pfähle zur Verankerung der Tragstrukturen in den Meeresboden gebracht und Vorbereitungsarbeiten für die Kabelinstallation aufgenommen.

Nach den beiden EnBW Offshore-Windparks Baltic 1 und Baltic 2 wird Wikinger mit 70 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von 350 Megawatt der dritte Windpark in der deutschen Ostsee werden. Dabei wird er mit Investitionen in Höhe von fast 1,4 Milliarden Euro auch bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette haben sowie die Schaffung neuer und langfristiger Arbeitsplätze unterstützen. Iberdrola ist daran interessiert, den Nutzen seines Wikinger-Projekts durch die Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern in der Region zu belassen.

Sobald der neue Offshore-Windpark seinen Betrieb aufgenommen hat, wird er Strom in der Größenordnung des Verbrauchs von 350.000 deutschen Haushalten produzieren und dabei jedes Jahr Emissionen von beinahe 600.000 Tonnen CO2 vermeiden. Wie bei EnBW Baltic 2 befindet sich die Montage- und Logistikbasis in Sassnitz-Mukran auf Rügen. Vom Fährhafen Sassnitz aus werden die Anlagenkomponenten ins Baufeld transportiert.

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