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Schwerpunkt kommunale Wärmewende: Energie-bewusste Kommunen können lokale Stoffkreisläufe schließen und die Energieversorgung effizienter machen. Bild: AEE
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Kommunale Wärmewende in der Praxis

Papier ist geduldig, besonders mit Gesetzen bedrucktes. Praxisbeispiele zur EEG-Novelle zeigt dieses kostenlos erhältliche Magazin.

90 Prozent der Wärmeversorgung ist in Deutschland immer noch fossil. Das aktuelle Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) widmet sich der kommunalen Wärmewende.

Die Möglichkeiten reichen von Pelletheizungen und Wärmepumpen in öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Turnhallen, bis hin zu biogasbetriebene Blockheizkraftwerke, die gemeinsam mit solarthermischen Anlagen Wärmenetze versorgen. Erneuerbare Wärme nutzt die Potenziale vor Ort und sorgt so für Wertschöpfungseffekte in der Region. „Viele Kommunen stemmen die Projekte gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, erklärt Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der AEE. „Dazu dienen etwa die Gründung einer Energiegenossenschaft oder die Aktivierung privaten Engagements durch Informationsarbeit.“

Ein wichtiges Instrument zur Förderung der Wärmewende ist das Marktanreizprogramm (MAP), das seit 1. April in novellierter Fassung in Kraft ist. Die Fördersummen wurden im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal deutlich angezogen.

Damit können sich Kommunen, die zu den förderfähigen Gruppen gehören, Erneuerbare-Heizungsanlagen, Wärmenetze und Maßnahmen zur Visualisierung des Ertrags durch die regenerativen Anlagen fördern lassen. Die Neuerungen beinhalten außerdem die Möglichkeit, sich auch Optimierungsarbeiten an bestehenden Systemen fördern zu lassen.

„Der Wärmebereich ist kleinteilig und dezentral, da der Transport von Wärme über große Strecken kaum Sinn macht“, so Nils Boenigk. „Die Energie-Kommunen im aktuellen Komm-Mag zeigen, dass die Wärmewende lokale Stoffkreisläufe schließt und die Energieversorgung effizienter macht.“

Neben der Wärmewende diskutieren in dieser Ausgabe BEE-Präsident Fritz Brickwedde und Staatssekretär Rainer Baake die Auswirkungen des EEG 2014 auf die kommunale Energiewende (kk).

Zur Online-Version in der Mediathek auf www.unendlich-viel-energie.de

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