Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Strom aus: Die Gefahr, dass Unbefugte per Internet sich den Stromzähler manipulieren und unerwünschte Schaltbefehle geben, sollen fernsteuerbare Stromzähler durch eine sichere Verschlüsslung der Kommunikation abwenden. Bild: nengredeye / iStockphoto
Smart-Metering-Blog #6

0 Bewertungen

Blackout-Gefahr in meinem Keller?

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
BSI sei Dank sollen die ab etwa 2017 beim großen Rollout verwendeten Smart Meter besonders sicher kommunizieren. Und heute?

Haben Sie die Vorgeschichte zu diesem Blog-Eintrag verpasst? Hier geht's zur Übersicht !

„Bei der Umsetzung seines Rolloutkonzepts unternimmt Deutschland besondere Anstrengungen zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit“, heißt es im Abschnitt „6. Datenschutz und Datensicherheit“ in den „Sieben Eckpunkten“ des BMWi für das „Verordnungspaket Intelligente Netze“. Doch soweit ist die Industrie eben noch nicht, gerade weil die Forderungen des BSI an die Sicherheit besonders hoch sind.

Bedeutet das aber im Umkehrschluss, dass heute verfügbare Stromzähler, die in dieser Form nicht Massen-Rollout-tauglich wären, besonders unsicher sind? Schaffe ich mir durch die Übertragung der Daten ins Internet ein Sicherheitsloch, durch das Hacker eindringen, nicht nur vielleicht meine Verbrauchsdaten ausspähen, sondern mir den Strom abdrehen können?

Fernsteuerbar

„Unser Standard-SLP-Stromzähler (Standard-Last-Profil) vom Typ Easymeter Q3D, welcher bei allen unseren Privatkunden eingesetzt wird, verfügt nur über eine unidirektionale optische D0-MSB-Schnittstelle, so dass eine Fernsteuerung des Zählers nicht möglich ist“, beruhigt Geschäftsführer Bernhard Seidl. „Somit ist dieser Zählertyp einerseits nicht manipulierbar, andererseits können über ihn auch keine gewollten oder ungewollten Abschaltungen durchgeführt werden.“

Die (noch) fehlende Fernsteuerbarkeit garantiert daher in meinem Fall die Sicherheit; es besteht also keine Gefahr, dass ein Hacker den Strom abdreht. Wie das bei anderen Zählertypen aussieht, die bereits im Einsatz sind, lesen Sie im Extra-Beitrag Was verrät der Public Key?

Wer schützt meine Daten?

Bleibt aber noch die Frage: Wie sicher sind die Daten? Ein Dokument zu Sicherheit und Datenschutz, das uns die Firma zur Verfügung gestellt hat, erläutert darüber hinaus, dass Zugriffe auf das passwortgeschützte Discovergy-Portal ausschließlich SSL-verschlüsselt und ist damit genauso sicher wie etwa Onlinebanking erfolgen. Die Verbrauchsdaten werden laut Discovergy ebenfalls nur in SSL-verschlüsselter Form zu den Discovergy-Servern übermittelt.

Fortsetzung Zählertausch-Tag – mit ausführlicher Bild-Dokumentation (Gratis-Registrierung erforderlich)

Alle bisher erschienenen Beiträge dieser Reihe in der Übersicht

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben