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Ausgedient: Dem guten alten Ferraris-Zähler geht es nun an den Kragen. Bild: Karlhorst Klotz / Energy 2.0
Smart-Metering-Blog #7

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Zählertausch-Tag

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
Showdown am Ultimo: Ein Elektroinstallateur kam, sah und wechselte den Stromzähler aus. 16 Bilder zeigen, wie das ging.

Haben Sie die Vorgeschichte zu diesem Blog-Eintrag verpasst? Hier geht's zur Übersicht !

Endlich der ersehnte Anruf, wenn auch von unerwarteter Seite: Ein Elektroinstallateur meldet sich und würde gerne einen Termin zum Zähler-Wechseln vereinbaren. Wir einigen uns auf einen Termin in der Folgewoche: Donnerstag, den 31. März.

Aber erst bekomme ich noch Hausaufgaben: „Ich bräuchte noch ein Bild von der Zählerverteilung, um einen Überblick über den Zustand der Anlage zu erhalten“, lässt mich Peter Grandl aus Deggendorf wissen und hat praktischerweise gleich ein Musterbild mitgeschickt, damit ich auch nicht vergessen kann, vor dem Knipsen die Türen der Schrank zu öffnen :-)

Und noch einen praktischen Hinweis hat er in seine E-Mail gepackt: „Für den Zählertausch wird der Strom im Haus ca. 1/2 Stunde abgeschaltet sein.“ Eigentlich klar, aber bei so einem Stromausfall mit Ansage überlegt man dann doch besser, ob PC & Co. betroffen sind. Aber die Notebooks im Haus überstehen das problemlos, und die paar Digitaluhren, die in Geräten ihren Dienst tun, lassen sich auch wieder stellen – sollte also kein Problem sein.

Also denn, Vorbereitung gut, alles gut? Der staatlich geprüfte Elektrotechniker prophezeit in seiner E-Mail: „Ich werde am Donnerstag zwischen 8 Uhr und 8:30 Uhr bei Ihnen sein.“

Der Tag X

Und tatsächlich: Obwohl von Deggendorf in die Nähe des Ammersees angereist, klingelt Peter Grandl doch pünktlich am Morgen des 31. März. Kaum hat er seine Tasche vor dem Zählerkasten aufgebaut, geht es auch schon routiniert los. Die einzelnen Arbeitsschritte können Sie in der Bildergalerie oben verfolgen.

Resultat: Nach rund einer Dreiviertelstunde ist der klobige alte Zähler ersetzt durch ein viel kleineres Digitalgerät, das allerdings den freien Platz wieder für das Kommunikationsmodul aufbraucht. Von ihm führt nun ein Kabel quer durch den Verteilerschrank (siehe Bild 15) zu einem Devolo-Powerline-Adapter in eine frisch gesetzte Steckdose, von wo die Daten ihren Weg durch das häuslich Stromnetz zu einem weiteren Powerline-Adapeter in der nähe des Internet-Routers finden, wohin sie wiederum über LAN-Kabel gelangen.

Technisch vermutlich einwandfrei, aber im Verteilerkasten nicht gerade eine Zierde. Und hoffentlich muss ich nie im Dunkeln nach einem Sicherungsschalter suchen: Es besteht die Gefahr, dass ich beim Tasten am LAN-Kabel hängenbleibe und es herausreiße. Kein Sicherheitsproblem, aber auch nicht gerade eine erquickliche Vorstellung.

Fortsetzung Datengestöber

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