Der Nanopower-Operationsverstärker TSU111 ist als 1,2 x 1,3 Millimeter große DFN6-Version oder in einem 2 x 2,1 Millimeter großen Gehäuse des Typs SC70-5 (SOT323-5) verfügbar.

Bild: STMicroelectronics

Nanopower-Operationsverstärker Winziger Verstärker für genaueres Sensing

12.12.2016

Die Nanopower-Operationsverstärker von STMicroelectronics verbessert die Sensing-Genauigkeit bei vernachlässigbarem Platz- und Strombedarf.

Mit seinen Abmessungen von 1,2 x 1,3 Millimetern und seiner typischen Stromaufnahme von 900 nA trägt der Nanopower-Operationsverstärker TSU111 von STMicroelectronics dazu bei, den Platz- und Energiebedarf analoger Schaltungen zu reduzieren.

Das Verstärkungs-Bandbreiten-Produkt von 11,5 kHz und die Rail-to-Rail-Eingangsstufe eignen sich für die Überwachung von Umgebungssignalen und biologischen Messgrößen, beispielsweise in:

  • medizinischen Überwachungsgeräten,

  • Wearables,

  • Gasdetektoren,

  • pH-Sensoren,

  • Infrarot-Bewegungsmeldern

  • und Bezahl-Tags.

Leistungsstark und langlebig

Bei der geringen Stromaufnahme des TSU111 würde das Entladen einer CR2032-Knopfzelle mit einer Kapazität von 220 mAh mehr als 25 Jahre dauern. Der Operationsverstärker lässt sich deshalb mit vernachlässigbar geringem Einfluss auf das Energiemanagement des Gesamtsystems in Designs integrieren.

Die Eingangs-Offsetspannung von 150 µV und das Rauschen von 3,6 µVp-p von 0,1 - 10 Hz sorgt für hohe Genauigkeit in Signalaufbereitungs-Schaltungen.

Vereinfachtes Elektronik-Design

Dank seines Betriebsspannungsbereichs von 1,5 V bis 5 V kann der TSU111 an derselben Versorgungsspannung betrieben werden wie Logikschaltungen, sodass sich das Stromversorgungs-Design ebenso vereinfacht wie das Leiterplatten-Layout.

Die geringe Mindestspannung ermöglicht einen längeren Betrieb des Bausteins, wenn sich eine Batterie zunehmend entlädt. Nicht zuletzt vereinfacht sich hierdurch der Einsatz in Anwendungen, die per Energy Harvesting (etwa mit Solarzellen) versorgt werden.

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