Lenord, Bauer & Co. GmbH

MiniCoder-Einbaugeber an einem Zahnrad.

Bild: Lenord+Bauer
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Neue Einbaugeber-Generation Vorbeugende Instandhaltung mit intelligenten Sensoren

18.07.2019

Um ungeplante Ausfälle zu vermeiden, sind Informationen über den Zustand der Maschinenkomponenten erforderlich. Deshalb liefern die MiniCoder von Lenord+Bauer mit digitaler Schnittstelle neben der Drehzahl und Position zusätzliche Informationen wie Temperatur und Betriebsstunden sowie Warnmeldungen.

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Eine digitale Schnittstelle macht den direkten Einsatz der neuen Einbaugeber von Lenord+Bauer an verschiedenen Steuerungen möglich, beispielsweise an der Mitsubishi CNC. Die variable Plattform ermöglicht eine Anpassung ohne Hardwareänderung.

Neben den erfassten Drehzahldaten geben die Einbaugeber Warnmeldungen und Alarme aus, wodurch sich Störungen frühzeitig erkennen lassen. Mittels umformerspezifischer, serieller Protokolle übertragen sie die Daten an die Steuerung.

Aufbau und Funktionen

Mit der neuen MiniCoder-Generation verfolgt Lenord+Bauer seine i3SAAC-Produktstrategie. Dahinter verbergen sich integrierte, intelligente und interaktive Sensoren sowie autonome Aktoren und Controller, die zukünftig nicht nur Messwerte weitergeben oder Bewegungen ausführen, sondern Funktionen und zusätzliche Informationen liefern. Die vorgelagerte Instanz, zum Beispiel eine zentrale Steuerung, erhält die benötigten Daten zielgerichtet und aufbereitet.

Die magnetischen Messsysteme bestehen aus einem ferromagnetischem Messzahnrad und einer Abtasteinheit. Sie erfassen Drehzahlen von bis zu 100.000 U/min als sin/cos-Signale mit 1-V-Spitze-Spitze. Positionen geben sie bis zu 15 Winkelsekunden genau aus.

Abgestimmt auf die Steuerung ist ein analoges oder digitales Referenzsignal wählbar. Nach der Inbetriebnahme überwachen die Sensoren ihren eigenen Zustand und liefern Informationen zur Nutzung der Maschine beim Betreiber.

Schäden frühzeitig erkennen

Die Sensorelektronik speichert die Betriebsstunden in einzelnen Drehzahlbereichen sowie die minimalen und maximalen Temperaturen. Die Überschreitung von Grenzwerten gibt Aufschluss über das Betriebsverhalten der Maschine. Die Informationen werden entweder online über das digitale Protokoll gemeldet oder über das Test- und Programmiergerät abgerufen.

Über den Webbrowser des Gerätes lassen sich anhand der Daten die Einsatzbedingungen der Maschine analysieren und dokumentieren. Im Servicefall können über dieses Gerät die Sensorsignale bearbeitet werden, ohne die Spindel öffnen zu müssen. Eine aktive Abstandsüberwachung zwischen Sensor und Zahnrad soll helfen, Lagerschäden oder Schäden am Zahnrad frühzeitig zu erkennen.

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