Vattenfall nimmt weiter Kurs auf die Energiewende. Zu den damit verbundenen Maßnahmen gehört die Trennung von zwei Müllverbrennungsanlagen.

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Konzentration auf Kerngeschäft Vattenfall verkauft Müllverbrennungsanlagen

21.11.2016

Mit dem Verkauf von zwei Abfallverbrennungsanlagen an STEAG forciert Vattenfall seine strategische Neuausrichtung.

Nach dem Verkauf seiner Braunkohle-Sparte unternimmt Vattenfall nun einen weiteren Schritt in der strategischen Neuausrichtung, indem das Unternehmen zwei Müllverbrennungsanlagen an STEAG veräußert.

Fokus auf die Energiewende

„Wir verändern uns weiter und investieren in den nächsten fünf Jahren im Schnitt jeden Tag über eine Million Euro in die deutsche Energiewende“, sagt Tuomo Hatakka, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vattenfall.

Vattenfalls Kurswechsel konzentriert sich in Deutschland auf folgende Maßnahmen:

  • Ausbau der Windkraft,

  • Wärmewende in den Städten,

  • Verteilnetze,

  • sowie kundennahe Energiedienstleistungen.

Details der Transaktion

Die Essener STEAG wird voraussichtlich die Anteile des Energieversorgers Vattenfall an der Thermischen Abfallbehandlung Lauta in Sachsen zu 75 Prozent sowie das Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf in Brandenburg zu 100 Prozent übernehmen. An der Anlage in Lauta hält STEAG bereits heute 25,1 Proent. Kumuliert verfügen beide Anlagen über eine Müllverbrennungskapazität von 475.000 Tonnen pro Jahr.

Im IKW Rüdersdorf sind rund 40 und in der T.A. Lauta rund 60 Mitarbeiter beschäftigt. Der Eigentümerwechsel und Mitarbeiterübergang für T.A. Lauta wird rund um den Jahreswechsel, der für das IKW Rüdersdorf in der ersten Jahreshälfte 2017 erwartet.

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