Rezepte gegen Stillstandzeiten: Den neuen Etikettenspender kann man schnell und flexibel an verschiedene Produkte anpassen.

Bild: Multivac

Verpackung & Kennzeichnung Spendefreudig

09.01.2014

Eine neue Generation von Etikettenspendern lässt sich an die Anforderungen aller Branchen anpassen: dank modularem Aufbau. Integriert in Transportbandetikettierer bilden sie die Basis zahlreicher Kennzeichnungssysteme, selbst wenn höchste Hygieneanforderungen bestehen.

Etikettenspender müssen zahlreiche Anforderungen erfüllen: Sie sollen schnell und exakt arbeiten, einfach zu bedienen sein und sich platzsparend einbauen lassen. Wirtschaftliche Lösungen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis müssen außerdem modular aufgebaut sein, damit sie sich ohne erhebliche Mehrkosten an alle Aufgaben und den Einsatz in verschiedensten Branchen anpassen lassen.

Die neue Generation von Etikettenspendern von Multivac Marking & Inspection kann diese Voraussetzungen erfüllen. Die integrierte Steuerungs- und Antriebselektronik mit Servotechnik erlaubt die exakte Positionierung der Etiketten auf den Packungen. Die Arbeit mit den Etikettenspendern ist durch neue ergonomische Bedienelemente noch einfacher geworden. Ein Beispiel dafür ist der werkzeuglose Etikettenrollenwechsel, bei dem sich die Bordscheibe mit nur einer Hand bedienen lässt. Der Einlegepfad beschleunigt durch die geringe Anzahl von Umlenkrollen den Produktwechsel.

Da wahlweise die Höhe der Spender als auch die der Spendekante verstellbar sind, lassen sich die Etikettenspender flexibel und schnell an verschiedene Produkte anpassen, sodass Stillstandzeiten minimiert werden können. Über die bewährten Multivac-Bedienterminals MC 10 oder HMI 2.0 kann der Bediener auch schwer zugängliche oder über Kopf angebaute Etikettenspender bequem und zuverlässig ansteuern.

Die beiden erhältlichen Ausführungen haben eine Etikettenbandbreite von 50 mm bis 300 mm, eine ist für den Graubereich, die zweite für den Einsatz unter höchsten Hygieneanforderungen konzipiert. Die neuen Etikettenspender sollen sukzessive in alle Kennzeichnungssysteme des Herstellers integriert werden. Die Transportbandetikettierer wurden als erste Baureihe mit den neuen Etikettenspendern bestückt. Sie teilen sich künftig in zwei Serien auf: Die Highend-Serie L 310 bietet die gewohnt große Bandbreite an Optionen in Bezug auf Produkttransport, Etikettenpositionierung, Druck und Inspektion – bis hin zu kundenspezifischen Lösungen. Sie kann beliebig viele Etikettenspender integrieren und unterbrechungsfrei etikettieren.

Kurze Lieferzeit für ​Einsteiger

Die Serie Baseline L 300 umfasst kostengünstige Einstiegsmodelle für einfache Etikettieraufgaben von oben, unten oder übereck im unteren bis mittleren Leistungsbereich. Sie ist mit dem Bedienterminal MC 10 ausgestattet, das frontal am Transportband montiert und gut erreichbar ist. Die geringere Zahl an Optionen der Baseline L 300 ermöglicht die Konfiguration innerhalb kürzester Zeit und damit kurze Lieferzeiten. So entstehen wirtschaftliche Lösungen für Standard-Etikettieraufgaben.

Als integrierte Version des Baseline-Etikettierers steht Nutzern kleiner Tiefziehverpackungsmaschinen oder Traysealer des Herstellers die Serie L 301 zur Verfügung. Die wirtschaftliche Version lässt sich über das HMI 2.0 der Verpackungsmaschine steuern.

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