Das neuartige NDIR-CO2-Sensormodul von Unitronic soll sich für die Messung und Regelung der Luftqualität in Räumen eignen.

Bild: Unitronic

CO2-Messung So gut ist die gemessene Luft

15.06.2017

Unitronic präsentiert ein neuartiges NDIR-CO2-Sensormodul für die Messung und Regelung der Luftqualität in Räumen.

Das von Figaro entwickelte Sensormodul CDM7160 verfügt über zwei integrierte Detektorelemente, von denen eines als Referenzkanal fungiert. Durch dieses Verfahren sind laut Hersteller mit dem System auch langzeitstabile Absolutmessungen möglich. Während Single-Sensor-Low-Cost-Module ohne Referenzkanal lediglich eine relative CO2-Messung erlauben, kann das CDM7160 darüber hinaus auch in Umgebungen mit konstant bleibender CO2-Konzentration eingesetzt werden.

Kompakte Bauweise für geringen Platzbedarf

Um höchsten Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, wird jedes Modul einzeln kalibriert. Der Detektionsbereich des CDM7160 reicht von 300 bis 5,000 ppm CO2 , die Messgenauigkeit beträgt dabei ± 50ppm+3%. Die Messungen erfolgen im Abstand von jeweils zwei Sekunden. Für die Spannungsversorgung werden zwischen 4,75 bis 5,25 VDC benötigt. Der mittlere Stromverbrauch bei Messintervallen von zwei Sekunden liegt bei acht mA, während der Messung verbraucht der Sensor im Peak maximal 60 mA.

Mit Abmessungen von nur 32 x 17 x 7,4 mm und einem Gewicht von lediglich drei Gramm lässt sich das für einen Betriebstemperaturbereich von 0 bis 50 Grad Celsius spezifizierte Sensormodul ohne großen zusätzlichen Platzbedarf in jegliche Art von Raumluftüberwachungssystemen, Frischluft-Ventilatoren, Klimaanlagen sowie automatischen Fensteröffnern einbauen. Die Ausstattung mit einem UART, einem I2C-Digital-Interface und einen analogen PWM-Ausgang ermöglicht dabei eine einfache, kostengünstige Integration in die Produkte des jeweiligen Benutzers.

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