Der aus einer Umfrage entstandene Bericht zeigt auf, wie 3D-Druck dazu beigetragen hat, während der Krise hat die Betriebsabläufe aufrechtzuerhalten

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Umfrage in Fertigungs- und Technologieunternehmen So hilft 3D-Druck Fertigungsunternehmen durch die Krise

04.12.2020

Markforged gab die Ergebnisse seines ersten Jahresberichts „Covid-19 Impact on Supply Chains: Global Additive Manufacturing Industry Report“ bekannt. Der Bericht geht detailliert auf die Auswirkungen von Covid-19 auf Unternehmen aus der Produktionsindustrie weltweit ein und zeigt auf, wie 3D-Druck dazu beigetragen hat, die Betriebsabläufe aufrechtzuerhalten.

Hersteller, die digitale Fertigungslösungen wie den 3D-Druck einsetzen, konnten während der Krise nach eigenen Angaben „business as usual“ weiter betreiben, während andere Hersteller die Produktion zurückfahren mussten. Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Antworten von mehr als 600 Fertigungs- und Technologieunternehmen aus unterschiedlichen Ländern.

Während die primären Befragten der Studie aus dem Kundenstamm von Markforged stammten, wurde in dem Bericht auch eine Stichprobe von nicht-Markforged-Kunden befragt, um eine tiefere Analyse zu ermöglichen.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Befragung gehören die folgenden:

Hersteller mit einem industriellen 3D-Drucker sparten während der Pandemie Zeit und Geld

68 Prozent gaben an, dass die Technologie dem Unternehmen entweder „etwas Zeit“ oder „eine erhebliche Menge an Zeit“ ersparte. Fast 60 Prozent der Befragten geben an, dass der 3D-Druck ihnen entweder „etwas Geld“ oder „eine beträchtliche Menge Geld“ gespart hat.

Diese Zeit- und Kosteneinsparungen lindern nicht nur die unmittelbaren, zeitkritischen Probleme der Produktionsindustrie, sondern führen auch zu einem langfristigen Mehrwert für das Unternehmen durch erhöhte Produktivität und Effizienz.

Hersteller, die 3D-Druck nutzen, sind auch während der Pandemie agil und einsatzbereit geblieben

Fast die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gibt an, dass sie „business as usual“ betreiben konnten, und fast ein Viertel (24 Prozent) hat mit der Herstellung neuer Produkte begonnen.

Die Befragten gaben auch an, dass sie persönliche Schutzausrüstung (PSA) drucken konnten. Vom gesamten Kundenstamm von Markforged nutzten mehr als 539 ihre Drucker zur Herstellung von PSA während der Pandemie, was zu mehr als 5.460 gedruckten Teilen (darunter beispielsweise Masken, Testkits und Ventile) führte.

Die Pandemie könnte ein entscheidender Wendepunkt für die Anwendung von Fertigungstechnologien sein

Viele Branchen erleben aufgrund der Pandemiebedingungen einen erzwungenen digitalen Wandel. Die Fertigung ist keine Ausnahme, und der 3D-Druck ist Teil dieser Bewegung. Nachdem sie in den letzten Monaten das Potenzial des 3D-Drucks erkannt hatten, gaben 28 Prozent der Befragten an, dass sie den 3D-Druck im Vergleich zur Nutzung vor der Pandemie jetzt stärker nutzen. Darüber hinaus planen 39 Prozent der Befragten, in Zukunft in digitale Fertigungstechnologien zu investieren.

Vollständiger Bericht

„In einer unsicheren Welt ist für Unternehmen die Anwendung von Technologien, die sie für zukünftige Krisenzeiten belastbar und flexibel machen, unerlässlich,“ sagt Shai Terem, CEO und Vorstandsvorsitzender von Markforged.

„Unsere Befragung zeigt, dass selbst während eines für die Produktionsindustrie sehr unsicheren Jahres, jene, die auf 3D-Drucktechnologie setzen, durchgehalten haben. Wir sind entschlossen unsere 3D-Drucker und Software-Lösung stetig zu verbessern, um unseren Kunden auch in anspruchsvollen Zeiten einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen.“
Der vollständige Report ist hier verfügbar.

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