Rhebo GmbH

„Klassische Sicherheitsprodukte wie Firewalls, Content- oder Virenfilter reichen nicht mehr aus, um Unternehmensnetzwerke vor Angreifern zu schützen“, sagt Dr. Stefan Rummenhöller, Geschäftsführer des Rhebo-Partners R-Tec.

Bild: R-Tec

Partnerschaft gegen Cyberkriminalität Security bei Veränderungen in Kommunikationsmustern sicherstellen

21.06.2019

Rhebo hat einen Kooperationsvertrag mit R-Tec IT Security geschlossen. Ab sofort arbeiten die beiden Technologieunternehmen im Bereich des industriellen Cybersicherheitsmonitorings zusammen, um Industrieunternehmen und Kritische Infrastrukturen (KRITIS) umfassend vor Cyberangriffen zu schützen.

Sponsored Content

„In Anbetracht immer neuer und komplexer werdender Cybergefahren reichen klassische Sicherheitsprodukte wie Firewalls, Content- oder Virenfilter nicht mehr aus, um Unternehmensnetzwerke vor Angreifern zu schützen“, sagt Dr. Stefan Rummenhöller, Geschäftsführer des Wuppertaler Cybersecurity-Spezialisten R-Tec. Entscheidend für die Gewährleistung der Cybersicherheit sei es, zeitnah über Veränderungen der Kommunikationsmuster in den Netzwerken Bescheid zu wissen, um Schadsoftware sowie deren Angriffsmuster möglichst schnell zu entdecken, zu beurteilen und zielgerichtet zu bekämpfen.

„In Kooperation mit Rhebo können wir unsere Kunden nun mit umfassenden Threat-Intelligence-Lösungen versorgen“, fährt Rummenhöller fort. Diese sollen mit einer Kombination aus Prävention, Überwachung und Reaktion einen ganzheitlichen Schutz vor Cyberbedrohungen ermöglichen.

Komplexe Angriffe in Echtzeit erkennen

Rhebo unterstützt R-Tec mit dem detaillierten Monitoring der Kommunikationsflüsse in industriellen Netzwerken. Die kontinuierliche Überwachung und Analyse der Datenkommunikation in Steuerungssystemen sorgt für Ausfall- und Störungssicherheit in Industrieunternehmen sowie in Kritischen Infrastrukturen.

„Ob Cyberangriff, Ausnutzung einer Sicherheitslücke, interne Manipulation durch Mitarbeiter oder technische Fehlerzustände: Jede Gefährdung der Sicherheit und Stabilität macht sich durch eine Veränderung der Kommunikation in der Steuerungstechnik bemerkbar“, sagt Klaus Mochalski, Geschäftsführer von Rhebo. Um diese zu erkennen, müsse das Netzwerkmonitoring einen Innenblick auf die Kommunikation liefern; denn oft seien die Gefährdungen an den Netzwerkgrenzen nicht sichtbar oder können sie ungehindert überwinden.

„Das gilt insbesondere bei komplexen Angriffen mittels Phishing oder bei den Spillover-Effekten, die über das letzte Jahr vermehrt auch Produktionsinfrastrukturen lahmgelegt haben. Mit diesem Innenblick und einer Kommunikationsanalyse bis auf Inhaltsebene werden auch solche Vorgänge umgehend erkannt“, erklärt Mochalski. Das Netzwerkmonitoring mit Anomalieerkennung von Rhebo meldet und dokumentiert in Echtzeit jegliche Abweichung vom zu erwartenden Muster.

Sicherheitskritische Auffälligkeiten wie beispielsweise Malware-Kommunikation, ungewöhnliche oder veränderte Datenpakete, unbekannte Netzwerkteilnehmer, neue oder unsichere Verbindungen lassen sich dabei genauso detektieren wie Netzwerkprobleme und Anlagenfehler. Auf diese Weise werden auch Gefährdungen und Kommunikationsmuster sichtbar, die bislang unbekannt sind oder schleichend agieren.

Maßnahmen schnell umsetzen

„Damit Nutzer die Auswirkungen einer Anomalie auf ihre Systeme besser abschätzen und auf diese adäquat reagieren können, unterstützen wir Kunden bei der Einordnung, Priorisierung und Bewertung der eintreffenden Daten und leiten bei einem Angriff sofort die notwendigen Maßnahmen ein“, betont Rummenhöller. Der Einsatz eines branchenspezifischen Information-Security-Management-Systems (ISMS) bilde hierbei in der Regel die Grundlage für die Entscheidungsfindung und das Ableiten von Maßnahmen.

„Wir freuen uns, mit Rhebo einen Partner gefunden zu haben, der unser Portfolio mit seinen innovativen Lösungen hervorragend ergänzt“, sagt Rummenhöller zur Partnerschaft. „Durch die Zusammenarbeit können wir letztlich ein ganzheitliches Threat-Intelligence-Konzept bieten, mit dessen Hilfe das Risiko von Cyberangriffen bestmöglich minimiert wird.“

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel