Bild: Altas Copco

Transaktion abgeschlossen Atlas Copco hat Oerlikon Leybold Vacuum übernommen

20.09.2016

Update: Die Übernahme von Oerlikon Leybold Vacuum mit Sitz in Köln durch Atlas Copco ist abgeschlossen.

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In der übernommenen Vakuumsparte der OC Oerlikon Corporation, Pfäffikon/Schweiz, sind weltweit über 1600 Mitarbeiter tätig. Sie erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro. Mit der Akquisition baut Atlas Copco den Bereich der Vakuumtechnik weiter aus. Vor zwei Jahren war der Vakuumspezialist Edwards mit rund 1 Milliarde Euro Umsatz übernommen worden.

Der Verkauf des Segments Vacuum ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Strategie von Oerlikon, das Unternehmen zu einem globalen Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe zu entwickeln. Durch den Verkauf des Segments Vacuum werden Ressourcen frei, die in das Kerngeschäft von Oerlikon investiert werden sollen, um Innovation, organisches und anorganisches Wachstum und die operative Leistungsfähigkeit weiter voranzutreiben.

Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von 525 Millionen Schweizer Franken. Vorbehaltlich finaler Anpassungen nach Transaktionsabschluss erwartet Oerlikon einen Nettomittelzufluss nach Abzug von Transaktionskosten und Steuern von rund 330 Millionen Schweizer Franken. Atlas Copco, ein Marktführer im Bereich Vakuum- und Kompressortechnik, hat sämtliche Vermögenswerte sowie die über 1600 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Vacuum übernommen.

Letzter Stand vom 19.07.2016

Die Transaktion zwischen Oerlikon und Atlas Copco, bei dem das Vakuum-Geschäft an Letzteren übergeht, hat alle behördlichen Genehmigungen bekommen. Die Vereinbarung zur Veräußerung des Segments Vakuum, die am 20. November 2015 unterzeichnet wurde, basiert auf einem Unternehmenswert von 525 Millionen Schweizer Franken und war ein Meilenstein für die Ausrichtung des Oerlikon-Konzerns. Mit dem Erhalt der behördlichen Genehmigungen ist der Abschluss der Transaktion nun für den 31. August 2016 vorgesehen.

„Wir treiben unsere strategische Transformation voran, ein führender Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe zu werden“, sagt Oerlikon-CEO Dr. Roland Fischer. „Der planmäßige Abschluss der Transaktion Ende August und die erwarteten Netto-Mittelzuflüsse in Höhe von rund 330 Millionen Schweizer Franken schaffen zusätzliche Flexibilität in der weiteren Umsetzung unserer Strategie.“

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