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Modularität ist eins der Fokusthemen der Achema 2022.

Bild: iStock, zak00

Umfrage zur Fachmesse für Prozesstechnik Nachgefragt: „Welche Impulse setzen Sie auf der Achema 2022?“

25.07.2022

Modulare und vernetzte Produktion sowie Produkt- und Prozesssicherheit – dies sind zwei der Fokusthemen der Achema 2022. Die Weltleitmesse setzt damit klare Impulse für die Transformation der Prozessindustrie – hin zur digitalen Industrie. Welche Impulse setzen Sie in diesem Zusammenhang auf der Messe?

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Das sagen die Experten:

Bildergalerie

  • Thomas Kafka, Product & Business Development Manager Medical & Pharma Solutions bei Multivac: Wir von Multivac präsentieren uns auf der diesjährigen Achema ganz bewusst als ganzheitlicher Lösungsanbieter mit umfassender Automatisierungs- und Linienkompetenz. Im Fokus stehen vorrangig Verpackungslösungen, die hinsichtlich Digitalisierung und Vernetzung wegweisend sind - und die gleichzeitig Maßstäbe in puncto Performance, aber vor allem ​Prozess- und Produktsicherheit setzen. Zu den herausragenden Highlights zählt zum Beispiel eine voll automatisierte Linie für die Herstellung von Kombinationspackungen mit Spritze, Filter und Vial, deren Herzstück eine Hochleistungs-Tiefziehverpackungsmaschine der neuesten Generation ist: die digitale RX 4.0. Die Tiefziehverpackungsmaschine ist mit umfassender Sensorik, intelligenten Features und unserer modernsten Steuerung Multi Sensor Control ausgestattet - und lässt sich für das Maximum an Leistung an die Multivac Cloud anbinden. Ein weiteres zentrales Thema von Multivac ist der sichere und stets kontrollierte Transport von sensiblen Produkten aus der Medizintechnik– und Pharmaindustrie entlang der Prozesskette - ebenso wie die zuverlässige, gesetzeskonforme Kennzeichnung der Verpackungen in einem automatisierten Prozess. Die internationale Leitmesse der Prozessindustrie ist - insgesamt gesehen - für uns eine hervorragende Plattform, um unsere ganzheitlichen Verpackungskonzepte und unsere Expertise im Bereich Packaging & Automation einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Unsere Vision greift allerdings noch viel weiter. Denn wir sind überzeugt: Die digitale Transformation heterogener Produktionsumgebungen bedingt ein offenes, interoperables Ökosystem digitaler Lösungen. Um dieser Vision näher zu kommen, arbeitet Multivac an einem wachsenden Portfolio an Smart Services und engagiert sich mit seinen Partnern in der Open Industry 4.0 Alliance.

    Bild: Multivac

  • Udo Huber, Global Product Manager Film Casting bei Ipco: Ipco liefert Membran- und Foliengießanlagen basierend auf Stahlbandtechnologie für Anwendungen in der Pharmazie, technischen Keramik, Batterien und Brennstoffzellen. Mit dem patentierten Venturi Modul kann dabei eine wesentliche Effizienzsteigerung erreicht werden. Auf der Achema zeigen wir, die Digitalisierung der Steuerung und Überwachung des Produktionsprozesses durch modernste Sensoren, Detektoren und Überwachungstechnik. Diese erlauben es uns, die Anlage entweder vor Ort und via Fernwartung zu steuern. Bei Wartungseingriffen kann das Vor-Ort-Team durch Spezialisten aus der Ferne unterstützt werden. Zudem ermöglicht das Sammeln von Online-Maschinendaten eine „Vorausschauende Instandhaltung“ als Teil unseres Wartungsprogramms.

    Bild: Ipco

  • André Fritsch, Senior Prodcut Manager bei R.Stahl: Mit der neuesten Generation explosionsgeschützter Remote-I/O-Systeme stellen wir aktuell die modernste und kosteneffizienteste Digitalisierungsplattform zur Verfügung. Vorbeugende Diagnose, IP-Kommunikation bis ins Feld, Redundanzlösungen sowie weitere Zukunftsfeatures sind bereits eingebaut. Mit der Integration von Software-Paketen zur Signalvorverarbeitung sind auch die neuen Konzepte zur modularen Automatisierung mit dem Module Type Package (MTP) einfach in explosionsgefährdete Bereiche der Zone 1 und 2 portierbar. Ebenso treiben wir die Entwicklung von Ethernet-APL-Produkten für Ex-Bereiche voran. Ethernet-APL ist aufgrund steigender Mengen an Prozess- und Asset-Management-Daten, die über teils große Entfernungen zu übertragen sind, eine notwendige Variable für die zukunftsfähige Prozessautomatisierung.

    Bild: R. Stahl

  • Michael Brosig, Leiter Pressestelle bei Jumo: Der Vernetzungsgedanke ist fester Bestandteil der Jumo-Unternehmensstrategie „Vom Sensor in die Cloud“. Das Angebot umfasst Sensoren für verschiedene Messgrößen, zwei Automatisierungssysteme, Software zur Prozesssteuerung und -visualisierung, eine eigene Cloud sowie umfassende Engineering-Dienstleistungen. Auf der Achema werden wir als Neuheit eine besonders anwenderfreund­liche Komplettlösung für verfahrenstechnische Abläufe präsentieren. Zweiter Schwerpunkt ist eine Erweiterung unseres Jumo-Safety-Performance-Programms. Unter dem Namen JSP bündeln wir bereits seit Jahren die Kompetenzen in den Bereichen SIL (Safety Integrity Level) und PL (Performance Level). Nun wird das JSP-Portfolio, das bisher Temperatur und Druck umfasst, um die Messgröße Füllstand erweitert.

    Bild: Jumo

  • Dr. Joachim Kreying, Geschäftsführer bei Infraserv Höchst: Die Versorgungssicherheit in unsicheren Zeiten hat für uns und unsere Partner in der Industrie zurzeit höchste Priorität. Als Betreiber des Industrieparks Höchst arbeiten wir daher intensiv an der Energieversorgung der Zukunft. Mit unserer über 100-jährigen Expertise in der Wasserstofftechnologie unterstützen wir bei uns am Standort und auch überregional den Aufbau der notwendigen Infrastruktur. Für das nachhaltige Gelingen der Transformation braucht es aber ein leistungsfähiges, vernetztes Umfeld, das zukunftsfähige, auch im industriellen Maßstab funktionierende Lösungen ermöglicht. Da muss dann auch das Standortmodell passen. Auf der Achema zeigen wir den Besuchern, wie wir mit nachhaltigen und smarten Lösungen Potentiale aktivieren.

    Bild: Infraserv Höchst

  • Jahir Kololli, Team Leader Product Management Process Analytics bei Hamilton: Die Zukunft der Biopharmazeutischen Produktion liegt in der Smart Factory. Neue intelligente Sensoren zur Inline-Messung kritischer Prozessparameter liefern wichtige Daten mit denen die Qualität und Effizienz in Labor und Produktion weiter gesteigert werden kann. Die intelligenten Arc-Sensoren von Hamilton bringen diese Zukunft bereits heute Schritt für Schritt näher, da sie eine Vielzahl an Analysen ermöglichen und somit das Verständnis und die Kontrolle der Prozesse auf ein neues Level heben. Über Ethernet und IIoT-Cloud-Systeme können diese Sensoren optimal genutzt werden. Diese leistungsstarke Kombination wird biopharmazeutische Prozesse auf ein beispielloses Maß an Effizienz, Ertrag und Qualität bringen, wie sie die PAT-Initiative fordert und prognostiziert.

    Bild: Hamilton

  • Dr. Christopher Anhalt, Vice President Product Marketing bei Softing Industrial Automation: Softing Industrial Automation setzt auf der diesjährigen Achema drei Schwerpunkte, alle rund um das Thema Connectivity beziehungsweise vernetzte Produktion: Wir zeigen, wie sich mit einfach zu bedienenden Gateway-Produkten digitales Asset Management einführen lässt, etwa in Bestandsanlagen mit einer Vielzahl von HART-Geräten. Wir zeigen außerdem, wie innovative und sichere Industrial-IoT-Lösungen auf Basis des Namur-Open-Architecture-Standards (NOA) umgesetzt werden können. Und wir stellen neue Produkte rund um Ethernet-APL vor, inklusive eines APL-Switches, die für Gerätehersteller und Anwender einen Einstieg beziehungsweise effiziente Migrationspfade hin zu einem Einsatz dieses neuen Kommunikationsstandards in Produktionsumgebungen gestattet.

    Bild: Softing

  • Werner Flögel, Consultant Officer Strategic Innovation bei Gemü: Gemü arbeitet intensiv an Lösungen für modular vernetzte Systeme und Sicherheit in der Produktion. In den letzten Jahren haben wir eine führende Rolle bei der Produkt-Rückverfolgbarkeit von Prozessventilen eingenommen. Wir haben mit der Integra­tion von RFID-Tags in Kern-Bauelementen die Basis für eine eindeutige Identifikation und die Optimierung der Prozesssicherheit geschaffen. Zudem setzen wir auf der Achema Impulse zur vernetzten Automation mit unseren elektrischen Ventilantrieben der easy-Antriebsbaureihen. Auch im Bereich der Energiepolitik unterstützen wir die Transformation mit Lösungen für die Wasserstoffgewinnung. Lassen Sie sich auf der Achema 2022 mit neuesten Informationen zu Digitalen Zwillingen und smarten Lösungen begeistern.

    Bild: Gemü

  • Sheila Rietscher, Smart Safety Incubator Lead bei Dräger Safety: Mit der Transformation von Sicherheitsprozessen verfolgt Dräger vier Ziele für seine Industriekunden: maximalen Schutz von Mensch, Umwelt und Geschäftsbetrieb; mehr Wertschöpfung dank effizienter Routinen und Kostenreduktion; Verbesserung der Nachhaltigkeit durch weniger Logistik und Materialbedarf; Rechtssicherheit mithilfe automatisierter Dokumentation. Unsere konnektive Hardware, Apps, Cloudsoftware und individuelle Schnittstellen liefern wertvolle Sensor- und Gerätedaten an definierte Personen und betriebseigene Systeme. Zu den Smart-Safety-Lösungen, die Dräger auf der Achema präsentiert, gehören intelligentes Asset Management, Live Monitoring von Gasen, Langzeitüberwachung von Luftqualität sowie die Digitalisierung von Freimessungen.

    Bild: Dräger Safety

  • Klaus Lechtenbörger, Vertical Market Manager Process Industry bei Eplan: Eplan und Rittal stellen auf der Achema gemeinsam aus und die vernetzte Produktion ist in der Tat unsere gemeinsame Mission. Wir präsentieren handfeste Ansätze der digitalen Transformation, die zugleich der Forderung nach einer stets aktuellen Dokumentation nachkommt. Das gilt von Engineering über den Betrieb einer Anlage bis hin zur Wartung und Instandhaltung. Ganz konkret zeigen wir unter anderem einen digitalen Zwilling eines Schaltschranks, der per AR-Technologie frei im Raum visualisiert werden kann. Natürlich präsentiert Eplan im Rahmen der Achema auch die Neuerungen in Eplan Preplanning beziehungsweise der kommenden Eplan Plattform 2023.

    Bild: Eplan

  • Christian Elbert, Director Marketing Process Instruments bei Wika: Der Weg in die Digitalisierung ist eine immense Aufgabe. Wika unterstützt die Industrie bei ihrer Transformation mit ganzheitlichen Lösungen an der Messstelle. Jeder Ansatz reflektiert dabei die hohen Anforderungen des sicherheitskritischen Umfelds und baut auf Wikas jahrzehntelange Erfahrung im entsprechenden Design. Die jüngste Neuentwicklung setzt bereits bei der Prozessanbindung an: Die innovative Inline-Methode zur Druckmessung minimiert das Risiko, das jeder Eingriff in einen Prozess birgt. Wikas neues Lösungsspektrum reicht bis zur Unterstützung der State-of-the-Art-Kommunikation für den Transfer der Daten sowie deren Bereitstellung in einer Cloud zwecks Visualisierung und Auswertung für Monitoring und Prozessoptimierung.

    Bild: Wika

  • Ingo Heitz, Marksegment Industry bei Pfeiffer Vacuum: Die OktaLine Atex von Pfeiffer Vacuum stellt mit ihren Eigenschaften die Prozesssicherheit in den Mittelpunkt. Durch ihre Magnetkupplung sind die Pumpen hermetisch dicht und erzielen niedrigste Leckraten von 10-6 Pa m3/s. Wellendichtringe können entfallen, die Schwachstellen bei Druckstößen darstellen und wartungsintensiv sind. Die Massenspektrometrie ist heutzutage eines der meistverbreiteten Analyseverfahren zur Bestimmung chemischer Elemente und Verbindungen. Pfeiffer Vacuum bietet optimale Komplettlösungen zur Gasanalyse, sodass jederzeit überprüft werden kann, was im Prozess passiert. Durch das neue Steuergerät OmniControl kann das komplette Vakuumsystem mit nur einem Gerät gesteuert werden. Das Gerät kommuniziert mit Produkten, die unser RS-485-Protokoll unterstützen. Der digitale Datenaustausch und die -verarbeitung zwischen unseren Produkten erfolgt auf diese Weise unkompliziert.

    Bild: Pfeiffer Vacuum

  • Mark Bitterwolf, Geschäftsleiter Vertrieb, Service und Marketing bei Julabo: Unsere Prozessthermostate aus der Presto-Reihe, wie beispielsweise der W56, regeln Temperaturen hochpräzise und gewährleisten auch in der Basisversion außerordentlich schnelle Temperaturwechsel für maximale Prozesssicherheit. Allerdings kann nicht überall mit einer Standardlösung temperiert werden. In diesem Fall sind wir für unsere Kunden nicht nur Berater, sondern auch Problemlöser. Unsere Business Unit Solutions, ein eigenes Entwicklungsteam aus Ingenieuren und Konstrukteuren, hat sich darauf spezialisiert, bestehende Gerätemodelle nach Kundenwunsch zu optimieren oder modifizieren. Mit langjähriger Erfahrung und großer Flexibilität machen wir genau das möglich, was unsere Kunden brauchen: perfekte passende Lösung für spezifische Anforderungen.

    Bild: Julabo

  • Christof Franzke, Senior Technical Consultant Key Accounts bei Copa-Data: Copa-Data gehört zu den Vorreitern in der Entwicklung zukunftsweisender Lösungen in der modularen Produktion. Unternehmen profitieren von dem technischen Konzept des MTP überall dort, wo Flexibilität in der Produktion, kleinster Chargen, die Reduzierung von Engineering Aufwänden und die schnelle Anpassung von Prozessen, Anlagen und Maschinen wichtige Erfolgskriterien sind – für agiles Plug-and-Produce. Auf der Achema präsentieren wird zum Beispiel ein erfolgreiches MTP/POL-Projekt für die Laborautomation des Technologiekonzerns Merck, bei dem Laboraufbauten vollständig modular und digitalisiert umgesetzt werden. Für die gesamte Prozessindustrie mit ihren hohen Qualitätsanforderungen bietet der Einsatz von MTP großen Mehrwert.

    Bild: Copa-Data

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