Der M12-Rundsteckverbinder Y-Circ M verfügt über eine Innenverriegelung, die die Verbindung mechanisch robust macht, dabei aber die Flexibilität einer Push-Pull-Verbindung beibehält.

Bild: Yamaichi

M12-Steckverbinder Komplett versenkt: Innenverriegelung für Push-Pull-Stecker

15.01.2020

Yamaichi hat ein neues M12-Push-Pull-System mit einer Innen- statt einer Schraubverriegelung entwickelt. Der kabelseitige Stecker rastet mittels Haken tief in die Gerätedose ein, benötigt jedoch exakt den gleichen Bauraum wie eine gängige M12-Schraubverbindung.

Die neue Verbindungstechnologie von Yamaichi ermöglicht es, die M12-Gerätedose komplett versenkt in das Endgerät, beispielsweise die Verteilerbox, zu integrieren. Das System ist dicht nach IP65/IP67 und durch die besonders langen Rasthaken mechanisch robust, auch bei Torsionsbelastung.

Der Anwender soll dadurch über sämtliche Vorteile einer Push-Pull-Verriegelung verfügen können. Dazu gehören hohe Zeitersparnis, Miniaturisierung sowie blindes und werkzeugloses Stecken bei einfacher Handhabung – alles gemäß der standardisierten M12-Spezifikationen.

Herstellerübergreifend und rückwärtskompatibel

Das System befindet sich momentan im Prozess der internationalen Standardisierung zur CDV IEC 61076-2-012. Damit will Yamaichi eine herstellerübergreifende Kompatibilität sicherstellen.

Die Gerätebuchse kann außerdem nach wie vor M12-Steckverbinder mit Schraubverriegelung aufnehmen. Anwender sind damit nicht zwingend auf einen speziellen Kabelstecker angewiesen und bleiben flexibel.

Verfügbare Codierungen

Das System gibt es bereits in den Codierungen A, B und D. Eine X-Codierung für hohe Datenraten nach CAT.6A sowie eine L-Codierung zur Leistungsübertragung sollen in Kürze folgen.

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