Der erste Spatenstich für ein neues Rechenzentrum in der Nähe der Danfoss Unternehmenszentrale in Nordborg, Dänemark.

Bild: Danfoss
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Stromverbrauch senken Klimafreundliche Rechenzentren

25.02.2019

Mit dem Bau neuer Rechenzentren geht Danfoss den nächsten Schritt seiner digitalen Transformation. In der Nähe der Unternehmenszentrale in Nordborg, Dänemark, wird gemeinsam mit Hewlett Packard eine starke IT-Infrastruktur errichtet, die das Wachstum des Unternehmens nachhaltig unterstützen soll. Weltweit werden aktuell rund zehn Prozent des Stroms für die IT verwendet. Aus diesem Grund werden die Rechenzentren mit eigenen energieeffizienten Technologien ausgestattet, um so die Klimafolgen der steigenden Datenmengen zu minimieren.

Bis Ende des Jahres sollen die klimafreundlichen Rechenzentren von Danfoss fertiggestellt werden. Durch eine Verfügbarkeit von nahezu 100 Prozent ist für das Wichtigste gesorgt: den Zugriff auf Daten und Dienste rund um die Uhr. In den Einrichtungen werden große, reaktionskritische Datenmengen gespeichert, die Danfoss in neuen intelligenten IT-Plattformen produziert.

„Wir bauen eine neue energieeffiziente, kostengünstige Infrastruktur für unsere Daten und Anwendungen. Gleichzeitig setzen wir unseren Weg in Richtung Cloud Services fort. Die große Herausforderung für die Branche besteht darin, das Beste beider Welten zu nutzen: das Potenzial des Rechenzentrums für die Wartung der intelligenten, hochspezialisierten Fabrikanwendungen sowie die ständig wachsende Anzahl von Diensten und Skalierbarkeit der Cloud-Lösungen. Unsere Hybridlösung liefert eine Antwort auf die Frage, wie sich hohe Innovationskraft und optimale Effizienz in End-to-End-IT-Lösungen vereinbaren lassen“, erklärt Sune Tornbo Baastrup, Senior Vice President und Chief Information Officer, Danfoss Group.

Eigenverbrauch signifikant senken

Die Rechenzentren sind modular aufgebaut, sodass Danfoss sie bei steigendem Datenvolumen laufend erweitern kann. Die unternehmenseigenen Rechenzentren sind ein Beispiel dafür, wie sich Technologien nutzen lassen, um den Energieverbrauch in diesem Bereich signifikant zu senken.

Hewlett Packard Enterprise schätzt, dass zehn Prozent des gesamten weltweiten Stroms durch das IT-Ökosystem verbraucht werden. Aufgrund der wachsenden Datenmengen habe die Reduzierung der Klimafolgen durch die Digitalisierung höchste Priorität.

Danfoss ist dem UN Global Compact verpflichtet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Technologien, die dazu beitragen, die weltweiten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Unter anderem engagiert sich Danfoss für die Umsetzung des Ziel 7 des UN Global Compact for Sustainable Energy. Dieses beinhaltet den vorsorgenden Ansatz von Unternehmen im Umgang mit Umweltproblemen. Bis 2025 wird der dänische Stromverbrauch voraussichtlich um rund 24 Prozent steigen, in Deutschland sind es sogar 30 Prozent. Da rund die Hälfte des Anstiegs auf Rechenzentren entfällt, könnten energieeffiziente Technologien hier einen wichtigen Beitrag leisten.

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