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Peter Hoser, Sales Director OEM Systemboard, Fujitsu

Bild: Fujitsu

Peter Hoser, Fujitsu Klein allein kann’s nicht sein

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05.05.2015

Bei oberflächlicher Betrachtung dreht sich beim Embedded Design alles um Miniaturisierung. Vor einigen Monaten verkündete die SGeT sogar eine Spezifikation für einen e(mbedded)NUC – sozusagen die Industrie-Version von Intels Next Unit of Computing. Das „Internet of Things“ bzw. Industrie 4.0 bedingt einen hohen Bedarf für kleine Rechnereinheiten. Keiner möchte diesen Trend verpassen. Trotzdem steigerten die klassischen Formfaktoren ATX, µATX und mini-ITX von 2012 auf 2013 ihren Anteil am Gesamtvolumen für Industrie-Mainboards weltweit von 65 auf 70 Prozent. Warum?

1. Sicher steigt mit der Digitalisierung der Dinge langfristig der Bedarf an Mini-Industrie-PCs. Parallel dazu steigt aber auch der an Industrie-Servern, welche die riesigen Datenmengen aus dem Internet der Dinge verarbeiten.

2. Ausbaufähige x86-Industrie-PCs sind noch immer die „Arbeitstiere“ in der Industrie. Mit weiterhin zunehmender Automatisierung im Zeichen von Industrie 4.0 und immer neuen Geräten v.a. in der Medizintechnik wird der Bedarf an ihnen auch weiterhin steigen.

3. Für NUC gibt es mittlerweile ein umfangreiches Ökosystem bestehend aus Gehäusen und Erweiterungen. Ziel dieser Accessoires ist es häufig, die mangelnde Konnektivität (USB, COM, Ethernet, …) dieses Mini-PCs durch Erweiterungen auszubauen. Dieser kleinteiligen Situation wird so mancher Entwickler ein „ausgewachsenes“ System wie z.B. einen Boxed IPC auf Mini-ITX-Basis vorziehen.

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