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Finale Übernahme für 2019 geplant Innogy-Erwerb erfordert Vorstandserweiterung

18.05.2018

Der Aufsichtsrat von Eon reagiert nach Veröffentlichung des Übernahmeangebotes für alle Innogy-Aktien auf die vereinbarte Transaktion des Eon-Konzerns und erweitert seinen Vorstand zum 1. Juni 2018 um Leonhard Birnbaum und Thomas König.

Leonhard Birnbaum war bisher für das Netzgeschäft und die Erneuerbaren Energien verantwortlich, künftig wird er als Chief Operating Officer Integration für die möglichst zügige Umsetzung der mit RWE vereinbarten Transaktion und die erfolgreiche Integration von Innogy verantwortlich sein. Bis zur Übergabe von Innogy an RWE ist er weiterhin für die Erneuerbaren Energien zuständig. Thomas König verantwortet künftig als Chief Operating Officer Netze das gesamte Netzgeschäft von Eon. Bisher war er für die Energienetze in Deutschland zuständig und in dieser wird er auch weiterhin bis zur Integration von Innogy agieren.

Konzentration auf Netz- und Kundenlösungsgeschäft

Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratsvorsitzender von Eon sieht die Vereinbarung mit RWE als einen gewaltigen Wachstumsschritt für das Unternehmen. Laut ihm konzentriert sich dieses mit dem Erwerb und der Integration von Innogy voll und ganz auf das Netz- und Kundenlösungsgeschäft.

Eon geht davon aus, dass der Vollzug des Erwerbs von Innogy nach Freigabe der zuständigen Behörden frühestens Mitte 2019 erfolgen wird und im Anschluss die Integration von Innogy in den Eon-Konzern sowie die Übertragung der Erneuerbaren Geschäfte von Eon und Innogy an RWE stattfindet.

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