Gründungsmitglieder der „MindSphere World“ bei der Pressekonferenz in Berlin. Von links nach rechts: Jan Mrosik, CEO der Siemens Digital Factory Divison; Michael Haag, Senior Vice President R&D von Kuka; Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG; Bruno Geiger, COO/CTO von Eisenmann und Andreas Oroszi, Senior Vice President Digital Business von Festo.

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Nutzerorganisation für Siemens Mindsphere Industrieunternehmen gründen Community für IoT-Plattform

29.01.2018

Um die Verbreitung der IoT-Plattform Mindsphere voranzutreiben, hat der Entwickler Siemens zusammen mit 18 Partnerunternehmen die Anwenderorganisation „Mindsphere World“ ins Leben gerufen. Die Mitglieder wollen damit ein branchenübergreifendes Ökosystem für Mindsphere und eine Plattform für den gegenseitigen Austausch schaffen.

Für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem Mindsphere hat Siemens gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen die weltweite Anwenderorganisation „Mindsphere World“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, das Ökosystem rund um die Plattform weltweit auszubauen. Darüber hinaus sollen die Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen und bei der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützt werden.

Dazu gehören Vorschläge, welche Anforderungen das IoT-Betriebssystem Mindsphere erfüllen sollte, und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um Mindsphere.

Zusammenschluss aufi internationaler Ebene

Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender von Mindsphere World und CEO der Siemens-Division Digital Factory, erklärte: „Wir wollen mit einer Community von Industrie- und IT-Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Start-Ups weltweit ein Ökosystem basierend auf Mindsphere etablieren und vorantreiben. Zu diesem Zweck schließen sich die Vereinsmitglieder – zunächst in Deutschland und im nächsten Schritt auch auf internationaler Ebene – in der Mindsphere World zusammen.“

Firmenübergreifender Austausch über Geschäftspotenziale

Die Mitglieder des Vereins befassen sich in Ausschüssen unter anderem mit den Anforderungen der Industrie an Mindsphere, Ideen zur Datenverwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit. „Die offene Struktur von Mindsphere hat für uns als Anwender zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die herstellerunabhängige Anbindung von Maschinen und Anlagen und bei der Entwicklung von Apps. Im Rahmen von Mindsphere World können wir nun außerdem mit anderen Nutzern darüber diskutieren, wie disruptive Technologien die Wirtschaft im Allgemeinen verändern und welche Geschäftspotenziale für IoT-basierte Lösungen sich daraus ergeben könnten“, sagte Bruno Geiger, Mitglied des Vorstands von Mindsphere World und COO/CTO von Eisenmann.

Zusammenarbeit bei Datenverwaltung und Standardisierung

Für den Aufbau eines weltweiten Ökosystems spiele außerdem die Entwicklung von Standards eine entscheidende Rolle. Die Mitglieder von Mindsphere World würden daher auch gemeinsam Empfehlungen für Standards für Mindsphere-basierte Anwendungen erarbeiten, wie Andreas Oroszi erklärte. Er ist ebenfalls Mitglied des Vorstands von Mindsphere World und zugleich Senior Vice President Digital Business von Festo. „Zudem werden wir Lösungsvorschläge erstellen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Mindsphere-basierten Lösungen zu ermöglichen“, sagte Oroszi.

Michael Haag, Mitglied des Beirats von Mindsphere World und Senior Vice President R&D von Kuka, verdeutlichte zusätzlich: „Als Nutzer stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen: Dazu zählen die Daten Governance, also Zugang, Nutzung und Verwertung von Daten, oder auch die App-Architektur sowie die einheitliche Verwendung von Mindsphere- Komponenten. Diese können wir fortan mitgestalten und unsere spezifischen Anforderungen an Mindsphere einbringen.“

Eröffnung in der Factory Berlin

Die Gründungsveranstaltung der Mindsphere World fand im neu eröffneten „Mindsphere OpenSpace“ statt. Hierbei handelt es sich um eine neue Entwicklungs- und Arbeitsumgebung, die Teil der neuen Dependance der „Factory Berlin“ ist. Auf über 13.000 Quadratmetern Bürofläche bringt die von der Bundesregierung, Siemens und weiteren Unternehmen geförderte Factory Berlin etablierte Technologieunternehmen mit Entwicklern und Startups zusammen. Inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Startup-Campus ist das Internet of Things.

Zu den Gründungsmitgliedern von „Mindsphere World“ gehören folgende Unternehmen:

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