Ungelöst: Reichweite und Infrastruktur machen potenziellen Käufern von Elektrofahrzeugen noch Sorgen.

Smart Traffic & Mobility Hybride toppen Elektrofahrzeuge

06.02.2013

Weiterhin plausibel erscheint das Ziel der Bundesregierung, 2020 eine Million E-Fahrzeuge in Deutschland zu haben, laut der zweiten Mobilitäts-Studie von Horváth & Partners, dem Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurshipund der EBS Business School. Der Meinung sind 70% der rund 300 befragten Experten aus Unternehmen der Automobil- und Energiewirtschaft in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Ihrer Ansicht nach werden strombetriebene Fahrzeuge inklusive Plug-In-Hybride rund 3,9 % (etwa 1,8 Mio. Fahrzeuge) ausmachen und damit hinter den Hybridantrieben liegen, die 2020 etwa 8% und damit 4 der 47 Mio. Fahrzeuge des deutschen Fahrzeugbestandes ausmachen könnten. Trotz des wachsenden Engagements bleiben Hürden. Sorgenkinder seien weiterhin die Reichweite von E-Fahrzeugen sowie der geringe Anreiz für die Energieversorger, die E-Mobilität zu forcieren. Deshalb fordert die Industrie mehr staatliche Förderung, insbesondere bei Forschung und Entwicklung sowie bei indirekten Förderungen, wie etwa in Form von innerstädtischen Beschränkungen für traditionelle Verbrennungsfahrzeuge.

Mehr zu diesen Themen im Interview mit Bundesverkehrsminister Dr.Ramsauer (S.38) und im Pro&Contra „Das Elektromobil der Zukunft ist ein Hybrid!“ (S.47).

Mehr zu diesen Themen im Interview mit Bundesverkehrsminister Dr.Ramsauer (S.38) und im Pro&Contra „Das Elektromobil der Zukunft ist ein Hybrid!“ (S.47) in dieser Ausgabe (Mobility 2.0 1.2013).

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