Hannover Messe

Einfach überwachen: Die Wartung von Fördergurten lässt sich mit Contiplus optimieren, ungeplante Stillstandzeiten gehören der Vergangenheit an.

Service rund um das Fördern von Schütt- und Stückgut Fördergurte leasen statt kaufen

04.05.2018

Damit die Förderanlage läuft und läuft, bietet Continental Überwachungssysteme, individuelle Service-Angebote und eine digitale Lösung, die Betreibern jederzeit wichtige Daten zu ihren Anlagen liefert.

Continental stellt den Service bei Fördergurten für Schütt- und Stückgut stärker in den Fokus. Um das zu demonstrieren, hatte das Unternehmen für die Hannover Messe ein Model entwickelt, das aktuelle Markttrends der Gurtüberwachung und Full-Service-Anwendungen veranschaulichte. Die Datenüberwachung verlangt umfassendes Fördergurt-Know-how sowie spezifisches Sensorwissen, über das Continental im eigenen Haus verfügt. Dabei arbeiten alle Geschäftsbereiche eng zusammen. Continental setzt sowohl optische Sensoren als auch Radartechnik ein.

„Durch die Überwachungssysteme kontrollieren wir die sicherheitsrelevanten Gurteigenschaften. Gleichzeitig bietet diese Technologie die Voraussetzung für neue Geschäftsmodelle wie Pay-per-Ton oder das vorausschauende Warten von Komponenten oder Systemen“, sagt Jens Koster, zuständig für Business Development, Finanzdienstleistungen & Digitalisierung für Transportbandsysteme.

Schon heute können Kunden nicht mehr nur einen Gurt kaufen, sondern sich ein Komplettpaket aus Fördergurt und Service zusammenstellen. Damit sind sie in der Lage, die Anlagenwartung auszulagern und gleichzeitig die Anlagenverfügbarkeit zu verbessern.

Online-Portal macht Fördergurtzustand transparent

Teil des Konzeptes sind das schon heute verfügbare Online-Serviceportal Contiplus und eine App für Tablets oder Smartphones. Continental hat damit eine digitale Lösung geschaffen, die Betreibern jederzeit wichtige Daten zu ihren Anlagen liefert. Mehr als 500 Nutzer – vor allem in den USA, Kanada, Mexiko und Chile – setzen die Software bereits ein und überwachen damit rund 1.700 installierte Fördergurte.

Ein mobiles Ultraschallgerät erfasst unter anderem die Dicke der Deckplatte bei jedem Serviceintervall und speichert sie in einer Datenbank. So entsteht ein lückenloses Bild über den Zustand. Anhand der Daten kann das Programm voraussagen, wann ein Gurt aufgrund des Abriebes getauscht werden sollte. So kann die Lebensdauer des Fördergurtes voll ausgeschöpft werden – ein wichtiger wirtschaftlicher Vorteil.

Hat der Gurt das Ende seiner Lebensdauer fast erreicht, bekommt der Kunde, Distributor und Vertriebsmitarbeiter eine Benachrichtigung (Push Notification) auf sein mobiles Gerät, um den Austausch zu planen.

Überwachungssysteme erkennen Schäden in Förderanlagen frühzeitig

Um seine Expertise im Bereich Sensoren und vorausschauende Wartung zu stärken, hat Continental im vergangenen Jahr das südafrikanische Unternehmen Advanced Imaging Technologies integriert. Die von Advanced Imaging Technologies für den internationalen Markt für Schüttgutlösungen entwickelte Technologie nutzt Magnetsensortechnik, die durch zusätzliche Konnektivität eine kontinuierliche Online-Überwachung des Zustands stahlseilverstärkter Fördergurte ermöglicht und durch die Bereitstellung von Daten für die frühzeitige Planung von Wartungsarbeiten das Risiko eines Gurtausfalls senkt.

Dadurch verkürzen sich teure Stillstandzeiten. Diese Technologie liefert ein hochauflösendes, leicht auszuwertendes magnetisches Bild des beschädigten oder defekten Stahlseils, anhand dessen mögliche Alarmbedingungen überprüft werden können. Es lassen sich die Integrität der Verbindung und das Ausmaß des Schadens auch über einen längeren Zeitraum überwachen, sodass Vergleiche mit historischen Daten angestellt werden können. Kunden profitieren von innovativen Dienstleistungsangeboten, die auf den Daten aus den Überwachungssystemen aufsetzen.

Bildergalerie

  • Zustand der Fördergurte jederzeit im Blick: Das Online-Portal Contiplus ist als App und als Website verfügbar.

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