Luftschiffe, die Flugdrohnen mit Waren zum Ausliefern versorgen - sehen so die Warenhäuser der Zukunft aus?

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Das fliegende Warenhaus Erstes Luftschiff-Warenlager von Amazon

09.01.2017

Lieferdrohnen waren für Amazon erst der Anfang. Nun sollen auch Warenhäuser buchstäblich in die Luft gehen, um Drohnen das Liefern zu erleichtern.

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Vor kurzem hat Amazon in Großbritannien seine Lieferdrohnen-Pläne verwirklicht und das erste Päckchen per Drohne zugestellt. Zu den fliegenden Paketboten sollen nun fliegende Warenlager hinzukommen - für diese hat Amazon bereits im April letzten Jahres ein Patent auf ein AFC (airborne fullfillment center) erworben. Es soll als Knotenpunkt für unbemannte Lieferdrohnen dienen, die daraus Waren abholen und Bestellungen ausliefern.

Warenlager in luftiger Höhe

Das Warenlager der Zukunft soll als Luftschiff in einer bestimmten Höhe schweben. Hieraus sollen sich Lieferdrohnen bedienen, die eine Bestellung im Gebiet in Luftschiffnähe zustellen müssen. Unterstützt wird das fliegende Warenlager von kleineren Luftschiffen, die als Shuttles dienen.

Das futuristische Logistik-Konzept soll unter anderem dazu dienen, Energie zu sparen: Die Luftschiffe sparen Flugzeit für die Drohnen; diese benötigen weniger Energie für den Weg zwischen Luftschiff und Lieferziel, zudem sie sich meistens im Gleitflug fortbewegen können. Zurückgebracht werden die Drohnen durch Transportluftschiffe, die gleichzeitig auch für das Aufüllen der Warenlager zuständig sind.

Auch lassen sich mit den fliegenden Warenlagern Nachfragespitzen abfangen. Die Luftschiffe könnte Amazon mit Waren bestücken, die in der jeweiligen Gegend besonders heiß begehrt sind. Auch für verderbliche Ware eignen sich die Luftschiffe als Zwischenlager.

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