Das Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie zählt zu den großen Herausforderungen der Energiewende.

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Power-to-X Energie beliebig speichern und umwandeln

28.11.2016

Elektrische Energie aus Sonne und Wind effizient in chemische Grundstoffe, gasförmige Energieträger sowie Kraftstoffe speichern zu können wäre ein großer Schritt in Richtung Energiewende. Daran forscht man nun im Kopernikus-Projekt Power-to-X.

Mit dem Kopernikus-Projekt Power-to-X (P2X) will das BMBF Technologien vorantreiben, die den Überschussstrom aus Sonne oder Wind elektrochemisch in gasförmige Energieträger oder chemische Grundstoffe umwandeln. Diese sollen im Anschluss gespeichert oder zu Treibstoffen und Chemieprodukten weiterverarbeitet werden. Das Kopernikus-Projekt P2X soll innerhalb von zehn Jahren Entwicklungen zur industriellen Reife bringen.

Megaprojekt für die Energiewende

Insgesamt sind 17 Forschungseinrichtungen, 26 Industrieunternehmen sowie drei zivilgesellschaftliche Organisationen eingebunden.

Mit dem Laborkomplex EMIL@BESSY II stehen neue Synthese- und Analytiktools mit direktem Zugang zum Röntgenlicht von BESSY II zur Verfügung. Das Helmholtz-Zentrum Berlin stellt mit dem Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin (EMIL) einmalige Synthese- und Charakterisierungsmöglichkeiten zur Verfügung

Ein wesentliches Augenmerk wird darauf liegen, wie sich die Katalysatormaterialien im Elektrolyten unter realen Arbeitsbedingungen ändern. Dies ist entscheidend, da die katalytisch aktive Spezies oft erst im Betrieb generiert wird. Ihre Stabilität bestimmt dann auch die Alterung und damit die Lebensdauer des Elektrolyseurs.

Bildergalerie

  • Das neue Energy Materials in situ Laboratory (EMIL) mit direktem Zugang zum Röntgenlicht von BESSY II wurde am 31. Oktober eröffnet.

    Bild: David Außerhofer

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