Pepperl+Fuchs GmbH SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT

Neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie zahlreichen Ministern und Staatssekretären von Bund und Ländern beteiligten sich auch führende Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen am diesjährigen Digitalgipfel.

Bild: Endress+Hauser

Digitalen Wandel umsetzen Eine Plattform für die Prozessindustrie 4.0

20.06.2017

Beim Digitalgipfel der Bundesregierung wurden über 1000 Teilnehmern die Chancen der Digitalisierung näher gebracht - darunter Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

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Die Produktion in der chemischen Industrie soll vorausschauender werden – dazu ist es notwendig, Daten über den Zustand von Geräten und Anlagenteilen zu sammeln und diese mit allen Prozessbeteiligten auszutauschen. Nur so lassen sich Wartungsbedarfe ermitteln, Wartungsarbeiten besser planen und Anlagenstillstände reduzieren.

Intelligenz für die Chemieproduktion

Die dafür notwendige Plattform zum Datenaustausch haben die Unternehmen BASF, SAP, Pepperl+Fuchs, Samnson und Endress+Hauser in der Metropolregion Rhein-Neckar erstmalig für die Prozessindustrie geschaffen. Diese Plattform ermöglicht neue Formen der datenbasierten Zusammenarbeit, durch die Effektivität und Effizienz in der Chemieproduktion signifikant gesteigert werden und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Die Wertschöpfungskette wird zum Netzwerk

„Das gemeinsam mit unseren Partnern entwickelte Exponat zum Digitalgipfel zeigt, wie sich die Wertschöpfung weiterentwickelt. Wir bieten unseren Kunden nicht mehr das reine Durchflussmessgerät an, sondern liefern ihm mit den Daten noch zusätzliche Informationen über seinen Prozess“, erklärt Dr. Bernd-Josef Schäfer, Managing Director Endress+Hauser Flowtec.

Am Puls der Produktion

Das Digital-Gipfel-Exponat zeigt auf Basis eines Ausschnitts aus einer Anlage für die Herstellung von Butadien, wie einzelne Stellventile und Durchflussmessgeräte aus der Ferne überwacht werden können.

„Mit der Heartbeat Technology gewinnen Anlagenbetreiber die Möglichkeit, neue Diagnose- und Prozessparameter zu überwachen und Trends der Messung eindeutig zu visualisieren. Abnutzung am Gerät durch Korrosion, Abrasion oder Ablagerung wird frühzeitig erkannt. Die IoT-Konnektivität der verwendeten Durchflussmessgeräte ermöglicht eine einfache Integration der Daten bis in die Cloud“, so Marco Colucci, Leiter Produktmanagement Plattformen und Digitalisierung beim Endress+Hauser.

Über die Asset Health App kann die Instandhaltung nun beurteilen, ob durch außergewöhnlichen Verschleiß eine vorbeugende Wartung nötig ist oder sogar baldiger Ausfall eines Stellventils oder eines Durchflussmessgerätes droht. Im Zusammenspiel mit den Herstellern und Servicepartnern werden Anlagenstillstände so reduziert und eine höhere Anlagenverfügbarkeit erreicht.

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