Der intelligente Konferenzraum: Ein IP-basiertes Gebäudemanagement erhöht Sicherheit und Komfort und spart gleichzeitig Energie.

Bild: Euromicron
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Smart Building Echte Smart Buildings

16.08.2016

IP-basierte Konzepte verdrängen zunehmend herkömmliche Automationslösungen und Anlagen. Vorreiter sind moderne, intelligente Gebäude, die den Mitarbeitern neue Möglichkeiten an Ergonomie, Komfort und Energieeffizienz zur Verfügung stellen.

Ob Krankenhaus oder mittelständischer Produktionsbetrieb – die Leittechnik in Bestandsgebäuden setzt sich heute meist aus einer Vielzahl kaum integrierter Einzelsysteme zusammen. Das beginnt bei den gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzvorrichtungen, reicht über Datennetzwerke und Telekommunikationssysteme bis hin zu Eingangskontroll-, Videoüberwachungs- und Beleuchtungsanlagen. Jedes dieser Systeme wird heute überwiegend über ein separates Managementsystem angesprochen und bedient. Dies summiert sich in der Praxis zu einem erheblichen Gesamtaufwand mit entsprechend hohen Betriebskosten.

Das Gegenbild zu einer historisch gewachsenen, heterogenen Gebäudeleittechnik sind integrierte Gesamtlösungen, die auf einer gemeinsamen Übertragungsinfrastruktur beruhen. Dabei begrenzen vereinheitlichte Management- und Monitoring-Prozesse Aufwand und laufende Kosten nachhaltig. Noch bedeutsamer sind in vielen Fällen die Synergieeffekte, die sich aus der Integration der verschiedenartigen Leitsysteme ergeben. Denn erst diese Synergien ermöglichen intelligente Automationslösungen, die ein Gebäude in das verwandeln, was heute vielfach als intelligentes, digitalisiertes Gebäude bezeichnet wird.

Euromicron legt im Rahmen seiner Smart Building Solutions den Fokus auf vernetzte Lösungen, die mehrere Gewerke miteinander verbinden und so den Funktionsumfang erhöhen und die Betriebskosten senken. Dabei werden Sicherheitstechnik, Netzwerkinfrastruktur und Telekommunikation bis hin zu ergänzenden Serviceleistungen zu einem einheitlichen Gebäudemanagementsystem integriert und von Euromicron ganzheitlich geplant, realisiert und auf Wunsch auch betrieben.

So ist es etwa durch die Integration der Zutrittskontrolle in das IP-basierte Datennetzwerk möglich, dass schon beim Check-in in der Tiefgarage der PC des eintreffenden Mitarbeiters automatisch mit den persönlichen Einstellungen und Nutzerrechten gestartet wird. Das spart wertvolle Rüstzeit. Zusätzlich lässt sich durch die Kombination aus Datenmanagement-Software und intelligenter Netzwerktechnik an jedem Arbeitsplatz eine Beleuchtung realisieren, die präzise an Tageszeit, Arbeitsschritt und individuelle Vorlieben angepasst ist. Zudem werden Energiesparpotenziale aktiviert, da nur das erforderliche Maß an künstlicher Beleuchtung realisiert wird. Die Arbeitsplatzbeleuchtung erlischt, sobald sich der Mitarbeiter von seinem Platz entfernt.

Investitionsschutz im Fokus

Bei Planung, Realisierung und Betrieb entsprechender Smart-Building-Lösungen legt Euromicron größten Wert auf den Investitionsschutz, der dank der Möglichkeit zu schrittweiser Modernisierung und hoher Rückwärtskompatibilität der eingesetzten Produkte und Lösungen über den ganzen Gebäudelebenszyklus gewährleistet ist.

Der Idealfall um Smart-Building-Lösungen zu entwickeln, ist zweifellos ein Neubau. Hier kann mit dem Auslegen einer übergreifenden und in sich stimmigen Gesamtlösung bereits in einer sehr frühen Planungsphase begonnen werden. Doch bei vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wächst der Bedarf, bestehende Gebäude mit intelligenter Leittechnik nachzurüsten. Damit wollen sie ihre Bestandsgebäude einerseits sicher und energieeffizienter machen, andererseits aber auch den Aufenthalt der Menschen im Gebäude komfortabler gestalten. Obwohl auch hierfür eine umfassende Komplettlösung quasi auf der grünen Wiese wünschenswert wäre, kommt diese Variante aufgrund von Budgetbeschränkungen nur in den seltensten Fällen in Betracht.

Vor diesem Hintergrund hat die Firma Euromicron einen Ansatz entwickelt, dessen Fokus darauf liegt, einen möglichst kostengünstigen Einstieg in die Welt der intelligenten Gebäudeautomation zu ermöglichen – und zwar schrittweise und mit einem frei wählbaren Anwendungsbereich. Steht nach Jahren der vom Gesetz vorgeschriebene Austausch der Brandschutztechnik an? Oder soll ein neuer Produktionsstandort in das unternehmensweite Videoüberwachungs- und Analysesystem einbezogen werden? In solchen und ähnlichen Fällen empfiehlt sich stets, die Refinanzierung für eine smarte Nachfolgelösung zu betrachten – bevor sich aus vermeintlichen Budgetgründen konservativ für den Eins-zu-Eins-Austausch der vorhandenen Systeme entschieden wird.

LED-Leuchten denken mit

Den Blick in die digitale Zukunft zu richten lohnt: Oftmals zeigt die Kosten-Nutzen-Kalkulation einen Return-on-Investment auf, der einen Techniksprung – über den Lebenszyklus des jeweiligen Systems betrachtet – als die rentablere Investition ausweist und einen nachweislichen Mehrwert bietet. Das trifft auch auf die oft erwähnten Beleuchtungssysteme zu. Allein schon der Austausch herkömmlicher Leuchtstoffröhren gegen energieeffiziente LED-Leuchten reduziert den jährlichen Energiebedarf um bis zu 50 Prozent und bis zu weitere 30 Prozent, sofern die Beleuchtung auf intelligente Weise gesteuert wird.

Die Grundidee ist dabei so einfach wie einleuchtend: Auch sparsame LED-Leuchten könnten noch viel sparsamer sein, wenn sie wirklich nur zu dem Zeitpunkt und in der Stärke leuchten, wie es gebraucht wird. Beleuchtete Räume, Gänge oder Tiefgaragen, in denen sich niemand aufhält, sind in vielen Unternehmen im echten Wortsinn ein teurer Dauerbrenner. Dagegen hilft Beleuchtung, die mitdenkt – Smart Lighting. Möglich wird Smart Lighting durch die Verbindung von intelligenter Netzwerktechnik und LED-Technik. Mit Hilfe von Sensoren und Aktoren kommt Beleuchtung immer punktgenau zum Einsatz. Die Steuerung durch den Anwender erfolgt über dezentrale Switches auf denen kleine Steuerprogramme (Apps) laufen. Mit Hilfe dieser Kleinprogramme wird dann nicht nur die Beleuchtung gesteuert, sondern es können auch komplexe Gebäudeautomatisierungsanwendungen über das Netzwerk umgesetzt werden. Mit einer übergeordneten Softwareplattform werden sämtliche Systemkomponenten konfiguriert und überwacht. Zusätzlich liefern Statistiken – als Grundlage für ein effizientes Raum- und Ressourcenmanagement – Informationen zu Raumbelegung und Energieverbrauch.

Außer der Energieersparnis sprechen für Smart Lighting auch die positiven Effekte einer individuell regulierbaren LED-Beleuchtung auf die Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit. Diverse Studien belegen den Einfluss, den bestmögliche Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten entfalten.

Managed Services bieten zusätzliche Vorteile

Management und Monitoring aller im IP-Netz integrierten Automationsanwendungen im Gebäude lassen sich ganz oder teilweise auslagern. So besteht die Option, alle Aufgaben rund um das Gebäudemanagement als professionellen Managed Service an einen externen Spezialisten zu delegieren. Dasselbe gilt für Brand- oder Einbruchmeldesysteme und andere Lösungen der physischen Gebäudesicherheit. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können sich durch derartige Smart-Building-Services von einer sogenannten Kontextaufgabe befreien und ihre Ressourcen voll und ganz auf ihre eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren. Für Anwender, die das Management von Gebäudeautomationsanwendungen in Eigenregie bevorzugen, kann dies mittels einer intelligenten Leitwarte, die sämtliche IP-basierten Lösungen unter einer einheitlichen Softwareoberfläche bündelt, realisiert werden.

Weitere Informationen zu Euromicron Deutschland finden Sie im Business-Profil auf Seite 21.

Bildergalerie

  • Bei der Arbeit: Ein Mitarbeiter von Euromicron Deutschland richtet eine gewerkeübergreifende Übertragungsstruktur einer intelligenten Gebäudeautomationslösung ein. ((stimmt das so??))

    Bild: Euromicron Deutschland

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