Henkel-Klebstoffe für China: Im Bild eine der sieben Produktionslinien im Hotmelt-Betrieb.

Klebstoffwerk eröffnet „Dragon Plant“ für 428.000 Tonnen Klebstoff

11.10.2013

Henkel hat Mitte September in Shanghai ein Klebstoffwerk eröffnet, nach Firmenangaben das größte weltweit.

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In die neue Anlage, im Firmenjargon „Dragon Plant“ genannt, hat das Unternehmen mehr als 50 Mio. Euro investiert. Jährlich sollen dort bis zu 428.000 Tonnen Klebstoffe produziert werden, mit denen in erster Linie Kunden aus der Automobilindustrie und verschiedenen Konsumgüterbranchen in China und in der Region Asien/Pazifik beliefert werden. Bereits heute erzielt Henkel 45 Prozent des Gesamtumsatzes in den Wachstumsregionen und beschäftigt dort rund 55 Prozent seiner Mitarbeiter. Zu den Finanzzielen von Henkel für das Jahr 2016 gehört die Steigerung des Umsatzes in den Wachstumsregionen auf 10 Mrd. Euro bei einem angestrebten Gesamtumsatz von 20 Mrd. Euro. Die bisherige Klebstoffproduktion im Großraum Shanghai wird Henkel am neuen Standort im Shanghai Chemical Industry Park bündeln. Damit setzt das Unternehmen die Konsolidierung und Optimierung seines globalen Produktionsnetzwerks fort.

„Die Eröffnung der "Dragon Plant" ist ein wichtiges Ereignis für uns und unsere Kunden“, sagte Jan-Dirk Auris, der für das Klebstoff-Geschäft zuständige Henkel-Vorstand. „Durch die größere Produktionsstätte sind wir noch näher an unseren Kunden - nicht nur geographisch, sondern auch durch unser Angebot zur Partnerschaft für Innovation und den gemeinsamen Erfolg.“ Die „Dragon Plant“ ist wegweisend bei Nachhaltigkeit und Effizienz. Im Vergleich zu traditionellen Produktionsstätten wird der Wasserverbrauch dank Kondenswasserrückgewinnung halbiert, werden rund 60 Prozent der Verpackungsmaterialien durch Recycling eingespart und wird der Stromverbrauch für die Fabrikbeleuchtung dank spezieller lichtdurchlässiger Dächer um 90 Prozent reduziert.

Zudem gibt es ein System, durch das Abwärme zurück gewonnen wird, und innovative Abfüllanlagen, die Leckagen und das Verschütten von Klebstoff verhindern. Henkel als Zulieferer für zahlreiche Branchen hat bereits 1990, nur zwei Jahre nach seinem Markteintritt, eine erste Produktionsstätte in China eröffnet. Von dieser ersten Fabrik lieferte Henkel Produkte an Industriekunden, die bereits früh eine eigene Fertigung in China aufbauten. Seitdem produziert Henkel ununterbrochen und mit steigenden Umsatzzahlen in dem ostasiatischen Land. Henkelhat Mitte September in Shanghai ein Klebstoffwerk eröffnet, nach Firmenangaben das größte weltweit. In die neue Anlage, im Firmenjargon „Dragon Plant“ genannt, hat das Unternehmen mehr als 50 Mio. Euro investiert. Jährlich sollen dort bis zu 428.000 Tonnen Klebstoffe produziert werden, mit denen in erster Linie Kunden aus der Automobilindustrie und verschiedenen Konsumgüterbranchen in China und in der Region Asien/Pazifik beliefert werden. Bereits heute erzielt Henkel 45 Prozent des Gesamtumsatzes in den Wachstumsregionen und beschäftigt dort rund 55 Prozent seiner Mitarbeiter. Zu den Finanzzielen von Henkel für das Jahr 2016 gehört die Steigerung des Umsatzes in den Wachstumsregionen auf 10 Mrd. Euro bei einem angestrebten Gesamtumsatz von 20 Mrd. Euro. Die bisherige Klebstoffproduktion im Großraum Shanghai wird Henkel am neuen Standort im Shanghai Chemical Industry Park bündeln. Damit setzt das Unternehmen die Konsolidierung und Optimierung seines globalen Produktionsnetzwerks fort.

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