Soll eine Windenergieanlage nach zwanzig Jahren weiterbetrieben werden, muss der Betreiber die realen Lasten frühzeitig in eine Messkampagne aufnehmen. Diese Messdaten vereinfachen es, die Restlebensdauer der Anlage zu errechnen.

Bild: Leine Linde Systems

25. Windenergietage in Potsdam Damit Windräder sich länger drehen

02.11.2016

Wie lange lebt meine Windenergieanlage noch - und wie stelle ich das fest? Der Auftritt von Leine Linde Systems auf den Windenergietagen in Potsdam dreht sich um Prävention für Windkraftanlagen.

Dehnungsmessung mit EMS, die präventive Eiserkennung IPMS, Pitchmo sowie Ersatzteile für den WEA-Service – diese Themen präsentiert Leine Linde Systems vom 8. bis 10. November 2016 auf den Windenergietagen in Potsdam.

Lebensdauer präzise errechnen

Sollen Windenergieanlagen nach zwanzig Jahren weiter betrieben werden, muss die realen Lasten am Anlagenstandort frühzeitig in eine Messkampagne aufnehmen. Aus diesen Daten kann ein Sachverständiger später die theoretische Restlebensdauer errechnen.

Mit dem EMS-Dehnungsmesssystem von Leine Linde Systems kann ein Messinstitut solche Daten vor Ort messen und aufbereitet dem Betreiber oder Sachverständigen zur Verfügung stellen.

Eis zuverlässig erkennen

Stehen Windenergieanlagen in der Nähe von öffentlichen Wegen, Gewerbegebieten, Autobahnen oder in Häfen, ist die präventive Eiserkennung unabdingbar. Hier verlangen die Behörden Eis-Abschalteinrichtungen, die möglichst genau und nachvollziehbar arbeiten.

Mit präziser Sensorik und Video-Liveüberwachung bietet das IPMS-System dem Betreiber einen Überblick über die aktuellen Bedingungen, die an der Windenergieanlage herrschen.

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