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Auf der Suche nach einem alternativen Süßungsmittel wendet sich Coca-Cola an die Crowdsourcing-Community.

Bild: Pixabay
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Eine Million US-Dollar Preisgeld ausgeschrieben Coca-Cola sucht das neue Süß

11.08.2017

Auf der Suche nach einem neuen Süßungsmittel für den weltbekannten Softdrink ruft Coca-Cola einen hoch dotierten Wettbewerb aus. Wer sich das Preisgeld sichern möchte, muss jedoch einige Regeln beachten.

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Coca-Cola Light und Coca-Cola Zero, die beiden zuckerfreien Varianten des amerikanischen Kultgetränks, sind seit Jahren auf dem Markt etabliert als kalorienarme Alternative gegen den Durst. Cola-Cola Life, die Stevia-gesüßte Variante mit dem grünen Etikett, war hingegen ein Flop und ist trotz eines enormen Marketing-Aufwands seitens des Konzerns so schnell von den Regalen verschwunden wie sie erschienen ist.

Crowd soll Coca-Cola süß machen

Von diesem missglückten Experiment lässt sich die Coca-Cola Company jedoch nicht beirren und sucht erneut nach einem alternativen Süßungsmittel. Das macht der Konzern nicht im stillen Kämmerlein/Labor, sondern nach dem Crowdsourcing-Prinzip: Im Rahmen der auf der Crowd-Plattform HeroX ausgeschriebenen Coca-Cola Company Sweetener Challenge sind Teilnehmer aus der ganzen Welt gefragt, bis zum 18. Januar 2018 ihre Ideen für das neue Süß einzureichen. Als Preisgeld winkt eine Million US-Dollar.

Strikte Wettbewerbsvorgaben

Dabei sind der Fantasie der Hobby-Chemiker jedoch sehr wohl Grenzen gesetzt - das beginnt bereits bei den strikten formellen Vorgaben, wie die Einreichung aussehen soll. Die gesuchte Zaber-Zutat soll natürlichen Ursprungs sein sowie kalorienarm oder ganz ohne Kalorien. Nicht zugelassen sind Süßungsmittel auf der Basis von Stevia (wohl in Anlehnung an den Coca-Cola-Life-GAU) sowie die chinesische Frucht Luo Han Guo (englisch: monk fruit). Hintergrund ist vermutlich, dass beide Pflanzen im Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Gesundheit noch umstritten sind.

Das gesuchte Süßungsmittel sollte außerdem die klassiche Coca-Cola-Farbe nicht verändern, was die Wettbewerbsteilnehmer anhand dokumentierter Experimente belegen müssen. Außerdem müssen die Erfinder nachweisen, dass ihr Inhaltsstoff sicher für den Verbraucher ist sowie beständig in seinen chemischen Eigenschaften. Und er muss logischerweise den Zuckergeschmack möglichst überzeugend imitieren.

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