Aktuelle Nachrichten zur Prozesstechnik 2x wöchentlich kostenfrei in Ihrem Postfach.
Sie haben sich bereits unter der angegebenen E-Mail Adresse registriert.
Bei der Registrierung ist ein Fehler aufgetreten.
Sie müssen die AGBs bestätigen.
Registrierung erfolgreich.

Die Anlage erfüllt die Anforderungen der EU-Fertigpackungsrichtlinie.

Bild: Jessberger

Einfaches Dosieren in kleine Gebinde Abfüllen auf Knopfdruck

06.02.2018

Das exakte Umfüllen saurer und basischer Medien von Großgebinden in kleine Kanister ist häufig problematisch. Ein Pumpenhersteller hat deshalb eine Abfüllanlage aus Edelstahl entwickelt, die ein einfaches Dosieren von einer Vielzahl von Medien ermöglicht – ganz anwenderfreundlich auf Knopfdruck.

Sponsored Content

Zahlreiche Unternehmen aus der abfüllenden, chemischen oder verpackenden Industrie möchten dünnflüssige bis leichtviskose Medien per Knopfdruck aus Fässern oder Containern in manuell zugeführte Kanister möglichst schnell, aber dennoch exakt abfüllen. Für diesen Zweck hat der Fasspumpenhersteller Jessberger eine Abfüllanlage aus Edelstahl entwickelt, die ein bequemes und einfaches Dosieren aus 200-Liter-Fässern oder IBC-Containern in kleinere Gebinde ermöglicht.

Die Anlage wurde speziell für die hauseigenen Fasspumpen konzipiert, eine Verwendung bereits vorhandener Pumpen ist jedoch möglich. In Kombination mit einer als Option erhältlichen geeichten Waage können auch schäumende Medien sauber, genau und sicher abgefüllt werden. Die Anlage erfüllt die Anforderungen der EU-Fertigpackungsrichtlinie.

Voreingestellte Abfüllmengen

Die Abfüllanlage ist leicht zu bedienen. So sind die im Vorfeld mit dem Anwender abgestimmten Abfüllmengen im Auswertgerät voreingestellt. Die Abfüllkontrolle erfolgt mittels einer Waage. Der Pumpenhersteller stellt hierfür eine Datenbank zur Verfügung, in der die Sollwerte, die Behältergewichte und die Abfülltoleranzen eingetragen sind. Die Anlage kann ferner erkennen, ob ein leerer Behälter oder ein Behälter mit Restmenge aufgestellt wird.

Vor dem Abfüllvorgang muss das Füllrohr per Hand in den zu befüllenden Kanister geführt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte der Abfüllvorgang nämlich nur gestartet werden, wenn die Sensoren zur Behältererkennung und der untere Sensor am Füllrohr den Vorgang freigeben. Dies wird über Leuchten am Schaltkasten signalisiert. Bei der Abfüllanlage handelt es sich daher um kein vollautomatisches System.

Zum Positionieren der unterschiedlichen Behältergrößen unter dem Füllrohr wurde ein verstellbarer Anschlag montiert. Das Füllrohr kann der Behälterhöhe angepasst werden. Ein Rückschlagventil verhindert ein Nachlaufen des Mediums. Optional kann ebenfalls ein Indexsystem installiert werden, das sicherstellt, dass immer der gleiche Behälter mit dem jeweiligen Medium befüllt wird. Dafür können schon vorhandene Systeme wie Safety Can oder eigene Entwicklungen genutzt werden. Außerdem kann die Anlage mit Transportbändern oder vorhandenen Anlagenteilen kombiniert werden.

Edelstahl V2A und V4A

Das Gestell der Abfüllanlage, die Wägeplattform sowie das Auswertgerät bestehen aus Edelstahl V2A. Alle mit dem Medium in Kontakt kommenden Bauteile, wie das Füllrohr oder auch die Sensoren, sind aus Edelstahl V4A gefertigt. Der Schaltkasten, die Wägeplattform und das Auswertgerät sind aufgrund der Schutzklasse IP65 gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser geschützt. Das Gesamtgewicht der Anlage beträgt 45 kg. Die Anlage ist für eine Vielzahl von Medien geeignet. Flüssigkeiten, die einen Flammpunkt unter 55 °C besitzen oder bei denen Edelstahl V4A nicht beständig ist, dürfen allerdings nicht abgefüllt werden.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel