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Seit dem Jahr 2011 unterstützt Panasonic das Team der Tōkai-Universität mit Komponenten wie den Solarmodulen HIT und Lithium-Ionen-Akkus für ihren Solar-Rennwagen.

Bild: Panasonic

Back-contact-Solarzellen Solarzellen von Panasonic bestehen Härtetest

06.11.2017

Mit Hilfe der innovativen Back-contact-Zellen von Panasonic erreichte das Team der Tokai-Universität den 4. Platz im Solarauto-Rennen „Bridgestone World Solar Challenge 2017“. Es war zugleich der erste Härtetest für die neue Solartechnik.

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Am 12. Oktober 2017 endete das spektakuläre Solarauto-Rennen Bridgestone World Solar Challenge 2017. Es führte über 3.000 Kilometer quer durch Australien - von Darwin im Norden bis Adelaide im Süden. Das Team der japanischen Tōkai-Universität, das auch in diesem Jahr von Panasonic mit Solarmodulen und Lithium-Ionen-Akkus für seinen Rennwagen unterstützt worden war, errang dabei den 4. Platz.

Im 30. Jubiläumsjahr des Rennens nahmen insgesamt 45 Teams aus 29 Ländern teil. „Der Bridgestone World Solar Challenge ist eines der härtesten Solarfahrzeug-Rennen der Welt und zeigt die enorme Leistungsfähigkeit der Solartechnik“, sagt Shigeki Komatsu, General Manager Solar Europe bei Panasonic. „Wir gratulieren dem Team herzlich zu der erfolgreichen Teilnahme.“

Seit dem Jahr 2011 unterstützt Panasonic das Team der Tōkai-Universität mit Komponenten wie den effizienten Solarmodulen HIT und Lithium-Ionen-Akkus für den Rennwagen. Zum ersten Mal hat der Modulhersteller in diesem Jahr Module mit Back-contact-Zellen HIT zugeliefert, die sich noch in der Forschung und Entwicklung befinden. „Damit haben unsere Back-Contact-Zellen den ersten Härtetest unter extremen Bedingungen und in der Realität bestanden“, kommentiert Shigeki Komatsu zufrieden.

Back-contact-Technologie sorgt für höheren Solarertrag

Im Vergleich zu dem Rennen 2016 wurden die Bedingungen für die Solarfahrzeuge in diesem Jahr verschärft. Die Solarfläche durfte nur noch maximal vier Quadratmeter groß sein. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es noch sechs Quadratmeter. Um den maximalen Ertrag von der kleineren Solarfläche zu gewährleisten, steuerte Panasonic erstmals Module aus der Forschung und Entwicklung bei. Dabei handelte es sich um die HIT-Solarzellen mit Back-contact-Technologie.

Bei diesen Solarzellen befinden sich alle Elektroden auf der Rückseite. Die Zellen erreichen so einen Wirkungsgrad von 24,1 Prozent bei einer Leistung von 962 Watt. Das entspricht einer Steigerung von 0,9 Prozent im Vergleich zu den Modulen aus dem Jahr 2015. „Back-Contact-Zellen HIT stehen kurz vor der Industriereife. Andere Teams hingegen haben Module mit Gallium-Arsenid-Zellen genutzt, die zwar eine höhere Effizienz haben, aber, realistisch betrachtet, nicht in marktgängigen Anwendungen eingesetzt werden können. Das Team hat 300 Prozent gegeben und kann stolz sein“, sagt Shigeki Komatsu.

Höchster Solarertrag bezogen auf die Fläche

Eine weitere Besonderheit von Panasonics Solarmodulen ist außerdem die Heterojunction-Technologie. In den Solarzellen ist kristallines Siliziumsubstrat mit amorphem Silizium kombiniert, das üblicherweise in Dünnschichtmodulen verwendet wird. Dadurch reagieren die HIT-Zellen im Vergleich zu herkömmlichen kristallinen Solarzellen weniger empfindlich auf hohe Temperaturen.

Sie gehören deshalb zu den Photovoltaik-Modulen mit dem höchsten Solarertrag bezogen auf die Fläche. Wegen der besonderen Bauweise sind die Module auch besonders gut geeignet für das Rennen in Australien, wo sie sehr hohen Temperaturen durch die starke Sonneneinstrahlung standhalten müssen.

Akkus mit Nickel-Kathoden-Technik

Die Lithium-Ionen-Akkus von Panasonic basieren auf einer Nickel-Kathoden-Technologie und erreichen so die höchste Energiedichte bei zylindrischen 18650-Akkus (Durchmesser: 18 mm; Höhe: 65 mm). Dadurch kann mehr Solarstrom aus den Modulen HIT in den Akkus gespeichert werden, wodurch das Solarrennauto der Tōkai-Universität an bewölkten Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung längere Strecken zurücklegen konnte.

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