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Im Laufe des Tages wandert der Solarmodulfächer der Smart Flower mit der Sonne mit - ganz wie das Vorbild aus der Natur.

Bild: Smartflower

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Photovoltaik mal anders Immer der Sonne nach: Die Solar-Sonnenblume

15.03.2017

Eine neuartige Solaranlage spart Platz auf dem Dach, holt durch ihre spezielle Form und Technik das Meiste aus der Sonne - und sieht dabei im Garten auch noch hübsch aus.

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Runter vom Dach, rein in den Garten: Die intelligente PV-Anlage Smart Flower POP in Sonnenblumenform benötigt im Garten nur 25 Quadratmeter Platz zur Aufstellung, kann aber den gesamten Strombedarf eines Durchschnittshaushalts im Jahr decken. Das entspricht etwa 3500 Megawattstunden bei einem Eigennutzungsgrad von bis zu 60 Prozent, verspricht der Hersteller.

Vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl

Ganz wie ihr Vorbild aus der Natur entfaltet die Solar-Sonnenblume morgens mit den ersten Sonnenstrahlen automatisch ihren 18 Quadratmeter großen Solarmodulfächer. Dieser wandert mithilfe einer zweiachsigen Sonnennachführung im Laufe des Tages der Sonne nach. Eine Funktion namens Smart Tracking sorgt hierbei dafür, dass die PV-Anlage immer im 90-Grad-Winkel zur Sonne ausgerichtet ist, um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen.

Dadurch kann Smart Flower POP über den Tag mehr aus der Sonne herausholen als eine statische Photovoltaikanlage auf dem Dach, die vom richtigen Einstrahlwinkel der Sonne abhängt. Zusätzliche Funktionen wie Smart Cleaning und Smart Cooling sollen den Leistungsertrag steigern, indem sie Hitzestau und Verschmutzungen verhindern.

Wie schützt sich die Sonnenblume?

Integrierte Schutzfunktionen der Smart Flower sollen verhindern, dass die Solaranlage bei rauen Witterungsbedingungen Schaden nimmt. So fährt sie ab einer gewissen Windstärke automatisch in ihre Sicherheitsposition zusammen - ähnlich einer Blüte, die sich schließt. Nimmt die Windgeschwindigkeit ab, schaltet das System automatisch in den Tracking-Modus. Voraussetzung: Der sogenannte Windwächter muss im 10-Meter-Umkreis der Solaranlage stehen.

Auch Hagel vertragen laut Hersteller die Photovoltaik-Paneele. Im Test wurden 25 Millimeter große Hagelkörner mit einer Geschwindigkeit von 23 m/s (83 km/h) auf die Paneele geschossen. Die smartflower Paneele blieben unbeschädigt.

Sauberer Strom für die Nacht

Beim Standardmodell der Smart Flower POP wird der überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Variante POP+ verüfgt über einen integrierten Batteriespeicher mit Kapazitäten von 2,3 oder 4,6 Kilowattstunden. Diese Speicher können innerhalb von 3 Sekunden Anlaufstrom bereitstellen, etwa für Haushaltsgeräte, oder bei einem Stromausfall die Stromversorgung im Gebäude sicherstellen.

Laut Hersteller lässt sich unter Einsatz der Stromspeicher je nach Nutzungsverhalten ein Eigennutzungsgrad von 80 bis 90 Prozent erreichen. Per Smartphone, Tablet oder im Internet-Browser kann der Nutzer den Ladestatus des Stromspeichers überwachen - vorausgesetzt, POP+ ist über WLAN oder LAN an die IT-Infrastruktur angebunden.

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