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Erforscht neue Materialsysteme und Produktionstechnologien für Batterien: Prof. Dr. Volker Knoblauch (rechts), hier mit Doktorand Christian Weisenberger bei einem „tiefen Griff“ in eine Glovebox.

Bild: Hochschule Aalen
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Erforschung neuer Batteriespeicher Auf Tuchfühlung mit den Batterien der Zukunft

09.02.2018

Die Hochschule Aalen bekommt eine neue Forschungsanlage für Batteriespeicher, um Technologien mit höherer Energiedichte zu erforschen.

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Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) unterstützt den Aufbau einer Anlage zur Erforschung neuartiger Batteriespeicher an der Hochschule Aalen mit rund 850.000 Euro. Im Rahmen des Projektes Hibat4.0 sollen dort neue Materialsysteme und Produktionstechnologien für Batterien mit signifikant höherer Energiedichte und gesteigerter Sicherheit erforscht werden.

Aber auch andere Projekte wie das FH-Impuls-Projekt „Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte“ oder zukünftige Forschungsaktivitäten im Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen werden von der Anlage profitieren. Mit der Anlage können die Forscher der Hochschule neue Fragestellungen rund um elektrische Energiespeicher angehen und in die Erforschung der sogenannten Post-Lithium-Ionen-Technologien einsteigen.

Die neuartigen Materialsysteme für Feststoffbatterien, die mit der Anlage erforscht werden sollen, reagieren extrem empfindlich und werden durch Kontakt mit Sauerstoff oder Feuchtigkeit verändert oder sogar inaktiviert. Im Projekt Hibat4.0 wird nun eine Anlagentechnik aufgebaut, mit der solche Systeme unter kontrollierten Bedingungen prozessiert, auf Herz und Nieren geprüft und bis auf die atomare Ebene analysiert werden können.

Hierzu müssen die erforderlichen Gerätschaften für die unterschiedlichen Prozessierungs- und Analyseschritte in miteinander verbundenen Arbeitskammern mit kontrollierter Atmosphäre integriert werden. Eine spannende Aufgabe – denn eine so konzipierte Anlage gibt es bislang noch nicht. Das bedeutet, Neuland zu betreten – eine der Lieblingsaufgaben der Aalener Forscher.

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