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Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist der Startschuss für den Rollout im intelligenten Messwesen gefallen. Zugleich sind Lösungen gefragt, die tragfähige Geschäftsmodelle auch unabhängig vom verpflichtenden Einbau unterstützen.

Bild: Pixabay

Kooperation für digitale Innovationen Gesucht: Geschäftsmodelle für Smart Meter

08.11.2017

Angesichts des anlaufenden Rollouts für Smart Meter müssen Unternehmen auch neue, tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln. Eine Kooperation von Stadtwerken, technischen Partnern und Dienstleistern sucht nun nach innovativen Konzepten. Die sieben besten Ideen werden auf der E-World 2018 präsentiert.

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Eine Kooperation von Stadtwerken, technischen Partnern, der Commerzbank und dem Fraunhofer IWES sucht die besten Smart-Meter-Geschäftsmodelle. Die Partner haben heute ihre Zusammenarbeit zu diesem Themenfeld besiegelt. Gisa unterstützt als IT-Komplettdienstleister mit Expertenwissen für die Energiewirtschaft die Kooperation. Die sieben besten Ideen werden auf der E-World 2018, die vom 6. bis zum 8. Februar in Essen stattfindet, präsentiert. Die strategische Leitung des Partnerprojekts übernimmt das Leipziger Beratungsunternehmen Quantic Digital.

Geschäftspotentiale identifizieren

Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist der Startschuss für den Rollout im intelligenten Messwesen gefallen. Energieversorger müssen daher in den unterschiedlichen Marktrollen ihren jeweiligen Pflichten rechtskonform nachkommen. Zugleich sind Lösungen gefragt, die tragfähige Geschäftsmodelle auch unabhängig vom verpflichtenden Einbau unterstützen. Mit der „Smart Meter Partnerschaft“ sollen Geschäftspotentiale im Bereich Smart Meter identifiziert und am Markt validiert werden. In den kommenden Wochen werden Workshops stattfinden, in denen die Geschäftsmodelle eruiert, diskutiert und in ersten Prototypen auch getestet werden.

Michael Krüger, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Gisa aus Halle/Saale sagt: „Das ist ein spannendes Projekt, von dem wir uns neue, innovative Geschäftsmodelle erhoffen, die wir auch maßgeblich mitgestalten wollen.“ Smart Meter sind derzeit ein großes Thema in der Energiewirtschaft. Aus diesem Grund ist sich Krüger auch sicher: „Kooperationen wie diese helfen, neue Mehrwerte für unsere Kunden und neue Geschäftspartner zu schaffen, die auch schnell verfügbar sind.“

Gemeinsame Plattform

„Das Marktumfeld für Energieversorger und Netzbetreiber befindet sich zunehmend in einem Veränderungsprozess. Ein wesentliches Element des zukünftigen Marktumfeldes ist das intelligente Messwesen. Um den hieraus resultierenden Herausforderungen und Chancen zu begegnen, gilt es, neue Geschäftsmodelle und digitale Innovationen zu entwickeln. Hierfür bietet das Kooperationsprojekt eine gute gemeinsame Plattform unterschiedlicher Partnerunternehmen“, betont Steffen Epping, Prokurist bei den Stadtwerken Westmünsterland.

Martin Seidel, Prokurist bei Quantic Digital ergänzt: „Das Kooperationsprojekt Smart Meter Partnerschaft stellt den Rahmen, gemeinsam erfolgsversprechende, bedarfsorientierte und innovative Geschäftsmodelle zu identifizieren, zu konzipieren und am Markt beziehungsweise am Kunden die Machbarkeit und den Nutzen zu beweisen.“

Partner des Kooperationsprojektes

  • SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

  • Stadtwerke Westmünsterland

  • Commerzbank

  • Gisa

  • Fraunhofer IWES

  • Diehl Metering

  • Technische Werke Ludwigshafen

  • Quantic Digital

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