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Herzstück: Der Schraubenkompressor der neuen RS-Serie von Ingersoll Rand

Herzstück: Der Schraubenkompressor der neuen RS-Serie von Ingersoll Rand

Bild: Ingersoll Rand

Energieeffiziente Druckluft Vom Kompressor bis zur Anwendung

20.04.2015

Druckluft gilt als Energiefresser. Die Ansätze für mehr Energieeffizienz haben sich über die Jahre verändert.

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Nach jahrelanger Abstinenz war der amerikanische Konzern diesmal wieder auf der Hannover Messe vertreten. So zeigte man sich am Stand aufgeschlossen, die großen Linien herauszuarbeiten: In den Neunziger Jahren sei es darum gegangen, effiziente Druckluft-Komponenten bereitzustellen. Die erste Dekade des neuen Jahrhunderts war dann der Optimierung des Kompressorraums gewidmet, also dem unmittelbaren Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.

Inzwischen sei der Fokus näher auf die Anwendungsseite gerückt, so Roman Steinhoff, Vice President & General Manager Compressed Air Services & Systems: Es gehe darum, im Hinblick auf die Aufgabenstellungen der Kunden aus der Topologie seines Druckluftnetzes das Optimum herauszuholen, etwa indem man sich mit dem dynamischen Verhalten des konkreten Druckluftsystems beschäftige.
Schlecht balancierte Abnahmestellen erzeugen beispielsweise künstliche Druckluftbedarfe. Eine bessere Auslegung des Systems könne solche Energiefresser von vornherein vermeiden.

Doch auch auf der Seite der Technik gab es Highlights: Das Unternehmen stellte neue Turbo- und Schraubenkompressoren sowie Druckluftaufbereitungsprodukte vor, die die Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Produktivität von Druckluftsystemen verbessern sollen.

Im Einzelnen waren das (Details siehe Bildergalerie)

  • die kontaktgekühlten Schraubenkompressoren der RS-Serie,

  • drei neue Trockner (Sub-Freezing Drucklufttrockner SFD, XL-Serie an Kältetrocknern und den ABV-Adsorptionstrockner D1800IB),

  • der Turboverdichter Turbo-Air NX 12000 und

  • die Druckluftaufbereitungslösungen Turbo-DRI.

Smart Production

Doch längst sind Kompressoren & Co. nicht nur schnöde Maschinen und Anlagen, sondern auf dem Weg, als Komponenten eine Rolle in der „intelligenten Produktion“ zu spielen: Da ist es heute die Kommunikationsfähigkeit der Komponenten, die einen intelligentere Verwendung erlaubt.

So lässt sich etwa in der RS-Serie dank des Xe-145-Controllers Information über das Druckluftsystem wie beispielsweise Effizienz oder Servicebedarf abfragen. Lokal gelingt dies per Bluetooth, WLAN sowie LAN oder per Fernzugriff über eine Internet- oder Mobilfunkverbindung. Je nach Zugriffsberechtigung ist es auch möglich, Parameter aus der Ferne zu steuern. (kk)

Bildergalerie

  • Schraubenkompressor: Die RS-Serie (37–160 kW) enthält nach Angaben des Herstellers einen der effizientesten Verdichter, den Ingersoll Rand in seiner mehr als 140-jährigen Geschichte hergestellt hat.

    Bild: Ingersoll Rand

  • Sub-Freezing-Drucklufttrockner: Kältetechnologie für industrielle Anwendungen mit einer Leistung, die sonst nur Adsorptionstrockner erreichen, liefert beispielsweise der SFD950-A. Sub-Freezing-Drucklufttrockner bieten unabhängig von Nutzlast, Umgebungsbedingungen und Kompressortyp einen konstanten Drucktaupunkt und einheitliche Klasse-3-Luftqualität.

    Bild: Ingersoll Rand

  • Adsorptionstrockner: Das D1800IB-ABV-System ist eine Hybridlösung, die sich laut Ingersoll Rand besonders gut zum Trocknen großer Volumina an Instrumenten- oder Prozessluft eignet. Das Kühlsystem wurde so konzipiert, dass Spitzen in Temperatur und Drucktaupunkt vermieden werden und ein konstanter Taupunkt von –40 °C erreicht werde, was Leistung und Zuverlässigkeit zugutekomme.

    Bild: Ingersoll Rand

  • Turboverdichter: Turbo-Air NX 12000 ist ein ölfrei verdichtender Getriebeturboverdichter in kompaktem, robustem Design, das laut Ingersoll Rand für optimalen Luftstrom und hervorragende Effizienz sorgt. Das Gerät zeichne sich durch äußerst geringe Gesamtbetriebskosten aus und könne Kunden im Verlauf seiner Nutzlebensdauer zu deutlichen Kosteneinsparungen verhelfen.

    Bild: Ingersoll Rand

  • Kältetrockner XL8000-W: Die Geräte der XL-Serie schaffen Volumina von 100 bis 400 m3/min und zeichnen sich nach Angaben von Ingersoll Rand durch einen um bis zu 50 Prozent geringeren Druckabfall als herkömmliche Trockner aus. Ihr neuer kompakter und modularer Aufbau erleichtert zudem die Wartung und Instandhaltung.

    Bild: Ingersoll Rand

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