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Durch die mutige Rettungsaktion eines Tesla-Fahrers bekam das Unternehmen kostenfreie Publicity.

Bild: Tesla
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Rettungsaktion sorgt für positive PR Tesla-Fahrer rettet ein Leben - und Teslas Ruf

17.02.2017

Manfred Kick hat einem bewusstlosen Autofahrer das Leben gerettet, indem er ihn mit seinem Tesla in einem waghalsigen Manöver zum Stehen brachte. Der Tesla Chef Elon Musk reagiert mit einer netten Geste, die auch seinem eigenen Ruf nützen dürfte.

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und der richtige Mann für diese spektakuläre Rettungsaktion: Als Manfred Kick Anfang letzter Woche auf der A9 Richtung Nürnberg unterwegs war bemerkte er einen langsam fahrenden VW Passat. Dieser fuhr leicht Schlangenlinien, schrammte die Leitplanke. Kick will ihn überholen und ihm zu verstehen geben, dass der Fahrer doch auf dem Seitenstreifen halten solle, wenn er Probleme mit seinem Fahrzeug habe. Dann bemerkt er den Grund für das ungewöhnliche Fahrverhalten: Der Mann hängt bewusstlos in seinem Gurt, die Arme hängen schlaff herunter.

Rammen, um zu retten

Dann kam Manfred Kick auf eine waghalsige Idee. Er fuhr vor das schlingernde Auto, ließ ihn mit einem schwachen Rums auffahren und bremste ihn schließlich aus. Dann holte er den nicht ansprechbaren Passat-Fahrer aus seinem Wagen und stabilisierte ihn. Eine Frau und ein weiterer Fahrer hielten ebenfalls an. Sie verständigten den Notarzt und sicherten die Unfallstelle. Die Diagnose: Der 57-Jährige hatte einen Kreislaufzusammenbruch. An der Freisprechanlage war noch ein Mann, der ebenfalls Rettungskräfte alarmierte. „Wir haben da sehr gut zusammengearbeitet“, sagt Kick.

Beiden Fahrern geht es gut und der Schaden am Tesla ist dem 41-Jährigem nicht sehr wichtig: „Das war mir erst mal Wurst.“ Den Schaden müsse die Versicherung des Passat-Fahrers übernehmen, wegen eines sogenannten Aufopferungsfalls.

Rettungsaktion bringt Tesla Publicity

Seit der Rettungsaktion ist Manfred Kick in aller Munde und die Medien berichten über ihn. Das ist auch bis ins kalifornische Palo Alto vorgedrungen. Dort ist der Sitz des Autoherstellers Tesla. Sein Firmenchef Elon Musk twittert in seinem Profil, er würde alle Reparaturkosten übernehmen. Eine großzügige Geste und sicher auch eine nützliche PR-Aktion für Tesla.

Als Metallbaumeister wusste Manfred Kick, was er tat. Kicks Unternehmen fertigt Leitplanken für Testzwecke; auch hat er Autos konzipiert, die andere Wagen anschieben. Außerdem hat Kick vor kurzem einen Rettungstauchschein gemacht, der zur detaillierten Erste-Hilfe ausbildet.

Bildergalerie

  • Tesla-Chef Elon Musk twittert sein großzügiges Angebot.

    Bild: Screenshot Twitter

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