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Trennstege für Energieketten: Die möglichen seitlichen Verschiebekräfte der neuen Stege sind gegenüber dem Standard-Rast-Trennsteg (ganz links im Bild) um 130 Prozent höher.

Trennstege für Energieketten: Die möglichen seitlichen Verschiebekräfte der neuen Stege sind gegenüber dem Standard-Rast-Trennsteg (ganz links im Bild) um 130 Prozent höher.

Bild: Igus

Energieketten für maritime Anwendungen Steife Leitungen sicher bewegen

18.10.2015

Igus hat Trennstege aus Kunststoff entwickelt, die hohe Verschiebekräfte aushalten und es damit ermöglichen, steife Leitungen in einer Energiekette sicher zu bewegen.

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Der Energiekettenhersteller Igus hat E-Ketten-Trennstege aus hochabriebfestem Kunststoff entwickelt, die sich speziell für steife Leitungen und hohe Füllgewichte eignen, wie sie im Offshore-Bereich üblich sind. Die möglichen seitlichen Verschiebekräfte der Trennstege steigen damit gegenüber der Rast-Trennstege der Serie E4.1 um 130 Prozent. Um mehrere Leitungen und Schläuche sicher in einer gemeinsamen Energiekette zu bewegen, helfen Trennstege in den einzelnen Kettengliedern dabei, die Leitungen sicher in Position zu halten. Speziell in Anwendungen, wo schwere oder steife Leitungen eingesetzt werden, wie es häufig in Offshore-Anwendungen im Hafen oder auf Schiffen der Fall ist, wirken auch auf die Trennstege hohe Kräfte. „Um hier mehr Sicherheit zu bieten, haben wir die neuen Rast-Klemm-Trennstege entwickelt“, erklärt Harald Nehring, Prokurist E-Kettensysteme bei Igus. „Diese können genau positioniert und in den Kettengliedern befestigt werden und sind ohne Zerstörung von Kettenglied oder Trennsteg nicht demontierbar.“

Die neuen Rast-Klemm-Trennstege werden aus dem gleichen hochabriebfesten Kunststoff im Spritzgussverfahren gefertigt, aus dem auch der Rest der Energiekettenglieder besteht. Durch ihre Beständigkeit und Korrosionsfreiheit sollen die Energieketten in Anwendungen bei hoher Luftfeuchtigkeit oder im Kontakt mit Ölen und Fetten eingesetzt werden können – etwa im maritimen Bereich, von Schiffen über Bohrinseln bis zu Offshore-Windkraftanlagen. Speziell für diese und ähnliche Herausforderungen bietet das Kölner Unternehmen seit über 20 Jahren kundenindividuelle Lösungen an, mit denen Anwender durch Gewichtsersparnis bis zu 50 Prozent gegenüber Stahlketten sparen können.

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