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Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Energiemanagement in die Strommärkte integrieren: SMA und Lichtblick kooperieren, um Schwarmspeicher an den Energiemarkt zu koppeln.

Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Energiemanagement in die Strommärkte integrieren: SMA und Lichtblick kooperieren, um Schwarmspeicher an den Energiemarkt zu koppeln.

Bild: Lichtblick

SMA und Lichtblick kooperieren Schwarmbatterie kommt

05.06.2015

Zwei Große der Branche machen einen Schritt zu Netzwerken aus lokalen Speichern.

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Immer mehr Haushalte in Deutschland erzeugen und speichern ihren eigenen Strom. Dieses Potenzial wollen SMA Solar Technology und Lichtblick durch eine Kooperation auch für den Energiemarkt erschließen.

Insbesondere soll die Netz- und Marktintegration von Photovoltaik, Blockheizkraftwerken und dezentralen Speichern weiter vorangetrieben werden. Ziel der Zusammenarbeit des Spezialisten für Photovoltaik-Systemtechnik mit dem Energie- und IT-Unternehmens sei es, Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Energiemanagement intelligent in die Strommärkte zu integrieren.

Höhere Renditen

Verbraucher, die ihre Batterie in den Schwarm integrieren, werden von LichtBlick an den Energiemarkt-Erlösen beteiligt. Dies erhöht die Rentabilität der Systeme.

Im Rahmen der Kooperation sollen im ersten Schritt Photovoltaik-Batteriesysteme von SMA über die IT-Plattform Schwarmdirigent von Lichtblick mit den Märkten verbunden werden. Mit einer „Schwarmbatterie“ will Lichtblick die Stromnetze stabilisieren und wetterbedingte Schwankungen beim Wind- und Sonnenstrom ausgleichen.

Stabilere Stromnetze

„Die Schwarmbatterie wird in der dezentralen Energiewelt ebenso zuverlässig die Stromnetze stabilisieren wie heute in der zentralen Energiewelt große Pumpspeicher-Kraftwerke“, so Gero Lücking,

Geschäftsführung Energiewirtschaft von Lichtblick. „Gemeinsam mit Lichtblick gehen wir nun einen Schritt weiter und realisieren die Einbindung von Batteriespeichern in den Energiemarkt“, erklärt SMA Technologievorstand Jürgen Reinert.

Hintergrund: Daten zur Nutzung

Bereits heute sind rund 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen zumeist auf Dächern von Privathäusern installiert. Ende 2014 wurden laut Bundesverband Solarwirtschaft bereits in 15.000 Haushalten Solarspeicher betrieben. Experten erwarten dank sinkender Batteriekosten ein rasches Wachstum des Speichermarktes.

LichtBlick optimiert über seine IT-Plattform Schwarmdirigent bereits über 1000 Anlagen. Zur Entwicklung der Schwarmbatterie arbeitet LichtBlick neben SMA mit den Partnern Tesla, Sonnenbatterie und Varta Storage zusammen. (kk)

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