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Hier steckt Potenzial: Kleinstädte wie Geisa in Thüringen, können im Hinblick auf Energie und Infrastruktur viel für die Zukunft ihrer Stadt tun.

Hier steckt Potenzial: Kleinstädte wie Geisa in Thüringen, können im Hinblick auf Energie und Infrastruktur viel für die Zukunft ihrer Stadt tun.

Bild: DSK

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Stadtforschung Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen

19.03.2015

Das BBSR sucht Kleinstadtpioniere, die Konzepte für die Entwicklung ihrer Stadt erarbeiten wollen.

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Gemeinsam mit insgesamt sechs Kommunen möchte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Erkenntnisse darüber gewinnen, wie Kleinstädte in peripheren Lagen ihre wichtige Stabilisierungsfunktion für ihr Umland dauerhaft erfüllen können.

Gesucht werden Kleinstädte für das ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“, die langfristig wirkende Konzepte für die Entwicklung ihrer Stadt erarbeiten und umsetzen wollen. Die Bewerberstädte können sowohl ganzheitliche Ansätze als auch Konzepte einreichen, die sich auf bestimmte Bereiche konzentrieren, beispielsweise Tourismus, Energie und Klimaschutz, Innenentwicklung oder Infrastruktur. Wichtig ist, dass sich diese mit dem Thema Stadtentwicklung verbinden lassen.

Demografischer Wandel

Kleinere Städte und Gemeinden bieten eine hohe Lebensqualität, stehen angesichts der demografischen Veränderungen aber vielfach unter Anpassungsdruck. Das ExWoSt-Forschungsfeld stellt die besondere Situation von kleinen Städten in peripheren Lagen in den Mittelpunkt. Ziel ist es, die wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Rahmenbedingungen dieser Städte zu untersuchen und Entwicklungsmöglichkeiten zu identifizieren.

An dem Prozess sollen diejenigen mitwirken, die sich in den betroffenen Kommunen als Zukunftsgestalter engagieren: Bürgermeister, Bürger, Stadtplaner, Verwaltungen, Privatwirtschaft. Das Forschungsprojekt soll eine Lücke in der Stadtforschung in Deutschland schließen. Es ist Bestandteil der „Initiative Ländliche Infrastruktur“ des Bundesbauministeriums.

Die ausgewählten Modellvorhaben werden durch eine Forschungsassistenz unterstützt, die die Kommunen bei der Umsetzung der Konzepte fördert und den Erfahrungsaustausch der Modellvorhaben organisiert. Für jedes Modellvorhaben stehen bis zu 50.000 Euro zur Verfügung.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. April 2015. Im August sollen die Modellvorhaben starten, vorgesehen ist eine Laufzeit von drei Jahren. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.exwost-kleinstaedte.de, die Bewerbungsunterlagen und den Projektaufruf finden Sie hier

Bildergalerie

  • Kleinstädte in Deutschland: Sie wachsen und schrumpfen, vor allem nehmen sie aber im deutschen Siedlungssystem eine wichtige Rolle als Versorgungs-, Kommunikations- und Stabilitätsanker für ihr Umfeld ein.

    Bild: BBSR

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