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Bild: Pixabay

Netzausbau Offshore und Onshore Hand in Hand

18.07.2016

Schnelle und günstige Netzanbindung bei besserer Auslastung ist im Offshore möglich - sogar ins Onshore-Netz lassen sich diese Energielieferanten einbinden, zeigt eine Studie von Fichtner und untersuchte gemeinsam mit zahlreichen Partnern, wie sich die Einsparungen in der Praxis umsetzen lassen.

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Nach der Analyse ist bei Offshore-HGÜ-Netzanbindungen für die Phasen Ausschreibung, Vergabe sowie Projektrealisierung mit einem Beschleunigungspotenzial von insgesamt 8 bis 14 Monaten zu rechnen, wobei für jede Phase zwischen 10 bis 25 Prozent an Zeit eingespart werden kann. Für die Planungs- und Genehmigungsphase besteht ein Beschleunigungspotenzial von 6 bis 9 Monaten. Zudem zeigt die Studie Potenziale zur Kostensenkung auf, die nicht zu vernachlässigen sind: Allein durch fortschrittlichere Anschlusskonzepte sind Kostenreduktionen bis zu 30 Prozent möglich, so die Studie.

„Beschleunigungen und Kostensenkung sind nicht nur bei der Netzanbindung auf See notwendig, sondern auch bei den Netzen an Land“, so die Auftraggeber der Studie. „Für die Umsetzung der Energiewende ist ein zügiger Ausbau der Stromnetze auf See wie an Land weiter von hoher Bedeutung.“

Derzeit erschweren Netzengpässe an Land bisweilen auch den Abtransport von Offshore-Windstrom. Diese kritischen Situationen lassen sich mihilfe dynamischer Echtzeitverfahren kurzfristig überwinden, bis genug Leistungskapazität vorhanden ist. Zudem wäre hier auch die verstärkte Nutzung von Hybridleitungen sinnvoll. Vor allem müssen technische Möglichkeiten zur besseren Auslastung der betehenden Netze wie Online-DSA (Dynamic Security Assessment) zügig in der Praxis umgesetzt werden.

Beauftragt wurde die Studie von der Stiftung Offshore-Windenergie gemeinsam mit den Verbänden AGOW, OFW, OWIA, VDMA Power Systems und WAB sowie den Unternehmen 8.2 Consulting, ABB , Adwen, Enova Energieanlagen, GE Energy Germany, Nordwest Assekuranzmakler, PNE Wind, Siemens, Strabag OW EVS, WindMW und WPD Off-Shore Solutions und realisiert von Fichtner und GGSC Rechtsanwälte.

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