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Werner Götz und Hans-Josef Zimmer, Aufsichtsratsvorsitzender beziehungsweise
Geschäftsführer der Terranets BW, Umweltminister Franz Untersteller und Katrin
Flinspach, Sprecherin der Geschäftsführung der Terranets BW (v.l.).

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Bild: terranets bw

Energieverteilung Nordschwarzwald-Leitung geht an den Start

25.01.2016

Die 71 Kilometer lange Ferngasleitung transportiert Erdgas vom badischen Au am Rhein bis nach Leonberg in den Großraum Stuttgart.

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Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller und Hans-Josef Zimmer, Aufsichtsratschef des Fernleitungsnetzbetreibers für Erdgas, Terranets BW, haben die Nordschwarzwald-Leitung symbolisch in Betrieb genommen. Die 71 Kilometer lange Ferngasleitung transportiert künftig Erdgas vom badischen Au am Rhein über Ettlingen und Pforzheim nach Leonberg in den Großraum Stuttgart.

Mit der Realisierung der Nordschwarzwaldleitung wird die Kapazität des badenwürttembergischen Transportnetzes um etwa 15 Prozent erhöht. „Um die Energiewende erfolgreich zu meistern, brauchen wir ein bedarfsgerecht ausgebautes Erdgasleitungsnetz“, so Untersteller. Zimmer hob in seiner Ansprache hervor, dass das Großprojekt sowohl termingerecht als auch innerhalb des festgelegten Budgets realisiert wurde.

Durch die Nordschwarzwaldleitung soll die Transportkapazität von Erdgas in Baden-Württemberg nachhaltig erhöht und die Kapazität im Fernleitungsnetz den Bedingungen der Energiewende angepasst werden. Durch einen weiteren Anschluss des badenwürttembergischen Fernleitungsnetzes an die Trans-Europa-Naturgas-Pipeline (TENP) ist zudem der Bezug aus einer der größten und wichtigsten Leitungen Europas gewährleistet. Das Leitungsprojekt ist Teil des deutschlandweiten Netzentwicklungsplans Gas für den Ausbau der Fernleitungsnetze. Mit dem Bau der neuen Ferngasleitung investierte der Unabhängige Transportnetzbetreiber Terranets BW mit Sitz in Stuttgart rund 80 Millionen Euro in die nachhaltige Sicherung der Erdgasversorgung in Baden-Württemberg. Der erste, 15 Kilometer lange Bauabschnitt von Au am Rhein bis Ettlingen, wurde bereits Ende 2014 in Betrieb genommen.

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