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Das PSI-Netzleitsystem soll für Regionalversorgungsunternehmen der Eon Deutschland erneuert werden.

Das PSI-Netzleitsystem soll für Regionalversorgungsunternehmen der Eon Deutschland erneuert werden.

Bild: PSI

110-Kilovolt-Netz Eon-Netz gliedert sich auf

07.10.2015

PSI darf Netzleitsysteme der Regionalversorgungsunternehmen weiterentwickeln und erneuern.

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Der Softwareentwickler für Versorger und Industrie PSI hat im Geschäftsbereich Elektrische Energie von Eon Deutschland einen Auftrag zur Weiterentwicklung und Erneuerung aller Netzleitsysteme seiner Regionalversorgungsunternehmen erhalten. Hintergrund ist die Neuregelung der Zuständigkeiten der Netzbetreiber der Eon in Deutschland. Dabei wurde die frühere Eon Netz mit ihrem 110-Kilovolt-Netz aufgegliedert. Die regionalen Unternehmen Avacon, Bayernwerk, Edis und Hansewerk führen nun die ihnen zugeordneten 110 Kilovolt- und Mittelspannungsnetze. Durch die Zusammenführung der Spannungsebenen soll die Versorgungssicherheit trotz schwankender Einspeisemengen auf hohem Niveau gehalten und so die Energiewende unterstützt werden.

Wesentliche Voraussetzungen sind dabei die Vereinheitlichung und Weiterentwicklung der Netzleitsysteme. Die Netzführung soll effizienter gestaltet werden. Besonders wichtig sind das Management erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Netzberechnungen. Ebenfalls sollen unternehmensweit relevante Prozesse im Verbund mit weiteren Eon-IT-Systemen unterstützt sowie erhöhte Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. In den Projekten Avacon und Hansewerk werden zudem höhere Gasfunktionen des PSI-Geschäftsbereichs Gas und Öl integriert.

Die bisherige Netzleittechnik der PSI und teilweise anderer Hersteller wird abgelöst durch komplett vereinheitlichte, modernisierte Systeme auf der Basis von PSIcontrol, Version 4.3. Mit der erweiterten Funktionalität und verbesserten Bedienoberfläche sollen Synergieeffekte bei der Investition und bei der späteren Systembetreuung erzielt werden. Alle Unternehmen werden jeweils zwei beziehungsweise drei miteinander verbundene Leitstellen erhalten. Umfassende, langfristige Systemwartungsverträge dienen der langfristigen Investitionsabsicherung.

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