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Bild: Staufen

Industrie-4.0-Motor angesprungen Jedes dritte Unternehmen auf dem Weg zur Smart Factory

22.06.2015

Die deutsche Industrie beschleunigt das Tempo in Sachen Industrie 4.0: So hat sich die Zahl der Unternehmen, die ihre Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik auf intelligente Weise verzahnt haben, innerhalb eines knappen Jahres mehr als verdoppelt. Der Anteil der Firmen, die entweder umfassend als Smart Factory oder zumindest mit 4.0-Einzelprojekten arbeiten, ist seit vergangenem Sommer von 15 auf 35 Prozent gestiegen. Dies zeigt der zum zweiten Mal erhobene Deutsche Industrie 4.0 Index. Für die Studie wurden im Auftrag der Unternehmensberatung Staufen im April und Mai diesen Jahres 179 Industrieunternehmen in Deutschland befragt. Die Mehrheit kommt aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektro- sowie der Automobilindustrie.

„Wie unsere Studie zeigt, ist der 4.0-Motor in der deutschen Industrie kräftig angesprungen“, sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Unternehmensberatung Staufen. „Während vor Jahresfrist nur wenige Pionierunternehmen die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zogen, steht heute über alle Branchen und Regionen verteilt bei vielen Firmen die Vernetzung der Wertströme ganz oben auf der Agenda.“

Neben der Produktion rückt dabei nun vor allem auch der Bereich Logistik und Lagerhaltung in den Fokus der Unternehmen. Von den Befragten, die bereits 4.0-Aktivitäten umgesetzt oder in Planung haben, nehmen zwei Drittel auch diesen Bereich ins Visier, im Vorjahr war es nur jedes dritte Unternehmen. Zudem verzeichnen die Bereiche Service und Vertrieb einen deutlichen 4.0-Schub.

„Auch wenn der sprunghafte Anstieg der 4.0-Projekte in den Unternehmen beeindruckt, hat die deutsche Industrie natürlich keinen Kaltstart hingelegt“, sagt Staufen-Vorstand Goschy. „Schon die Vorjahres-Studie hatte gezeigt, dass die Voraussetzungen für eine vernetzte Fabrik vielerorts längst gegeben sind, da die Prozesse in Produktion, Entwicklung und Verwaltung in den vergangenen Jahren als fortlaufende Aufgabe bereits erheblich verschlankt worden sind.“

Dies unterstreicht auch der Deutsche Industrie 4.0 Index 2015. So setzen Unternehmen mit operativer 4.0-Erfahrung Lean Management bereits deutlich häufiger umfassend strategisch und organisatorisch um als diejenigen Firmen, die beim Thema Smart Factory noch in der Beobachterrolle verharren.

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Die deutsche Industrie beschleunigt das Tempo in Sachen Industrie 4.0: So hat sich die Zahl der Unternehmen, die ihre Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik auf intelligente Weise verzahnt haben, innerhalb eines knappen Jahres mehr als verdoppelt. Der Anteil der Firmen, die entweder umfassend als Smart Factory oder zumindest mit 4.0-Einzelprojekten arbeiten, ist seit vergangenem Sommer von 15 auf 35 Prozent gestiegen. Dies zeigt der zum zweiten Mal erhobene Deutsche Industrie 4.0 Index. Für die Studie wurden im Auftrag der Unternehmensberatung Staufen im April und Mai diesen Jahres 179 Industrieunternehmen in Deutschland befragt. Die Mehrheit kommt aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektro- sowie der Automobilindustrie.

„Wie unsere Studie zeigt, ist der 4.0-Motor in der deutschen Industrie kräftig angesprungen“, sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Unternehmensberatung Staufen. „Während vor Jahresfrist nur wenige Pionierunternehmen die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zogen, steht heute über alle Branchen und Regionen verteilt bei vielen Firmen die Vernetzung der Wertströme ganz oben auf der Agenda.“

Neben der Produktion rückt dabei nun vor allem auch der Bereich Logistik und Lagerhaltung in den Fokus der Unternehmen. Von den Befragten, die bereits 4.0-Aktivitäten umgesetzt oder in Planung haben, nehmen zwei Drittel auch diesen Bereich ins Visier, im Vorjahr war es nur jedes dritte Unternehmen. Zudem verzeichnen die Bereiche Service und Vertrieb einen deutlichen 4.0-Schub.

„Auch wenn der sprunghafte Anstieg der 4.0-Projekte in den Unternehmen beeindruckt, hat die deutsche Industrie natürlich keinen Kaltstart hingelegt“, sagt Staufen-Vorstand Goschy. „Schon die Vorjahres-Studie hatte gezeigt, dass die Voraussetzungen für eine vernetzte Fabrik vielerorts längst gegeben sind, da die Prozesse in Produktion, Entwicklung und Verwaltung in den vergangenen Jahren als fortlaufende Aufgabe bereits erheblich verschlankt worden sind.“

Dies unterstreicht auch der Deutsche Industrie 4.0 Index 2015. So setzen Unternehmen mit operativer 4.0-Erfahrung Lean Management bereits deutlich häufiger umfassend strategisch und organisatorisch um als diejenigen Firmen, die beim Thema Smart Factory noch in der Beobachterrolle verharren.

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