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Auch in der Verbindungstechnik greift der Industrie 4.0-Trend nach Miniaturisierung und einheitlichen Standards.

Bild: iStock, dc1975

Verbindungstechnik-Standard Industrie 4.0 fordert Miniaturisierung

31.08.2016

Harting und Hirose haben sich auf die gemeinsame Entwicklung, Produktstandardisierung und Vermarktung eines miniaturisierten Verbindungstechniksystems für 10Gbit Ethernet verständigt.

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Vor über 10 Jahren kamen Anwender bei der Ethernet-Nutzung am RJ45 nicht vorbei. Dennoch war er für den Einsatz im industriellen Umfeld nicht optimal geeignet und nur durch gewisse Anpassungen einsetzbar. Vor diesem Hintergrund entwickelte Harting den weltweit ersten industrietauglichen feldkonfektionierbaren RJ45.

„Industrie 4.0 als Ausprägung des Internet of Things braucht vor allem eines: Eine Ethernet-Verbindung an jede Industrie 4.0-Komponente“, erklärt Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Harting Gruppe „Die Standardisierung und internationale Normung neuer leistungsfähiger Komponenten und Infrastrukturen ist unabdingbare Voraussetzung für den Markterfolg und bietet planerische Sicherheit.“

Gemeinsam miniaturisieren

Auf der anderen Seite bietet Hirose Electric als Partner miniaturisierte Steckverbindungslösungen für kleine tragbare Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Kameras an. Dadurch hat das Unternehmen zur Miniaturisierung und Hochgeschwindigkeitsübertragung von elektronischen Geräten beigetragen.Zusätzlich fokussiert sich Hirose auf den Industriesektor und bringt sein umfangreiches Wissen und seine Kompetenz ein, um miniaturisierte Steckverbinderlösungen im Premium-Segment für Industrie 4.0 anzubieten.

Als Antwort auf die anspruchsvolle und zunehmende Nachfrage nach globaler Digitalisierung haben beide Partner vereinbart, ihre Stärken gemeinsam zu bündeln. Das Ergebnis ist die Entwicklung einer neuen miniaturisierten, jedoch robusteren Ethernet-Schnittstelle für hohe Datenraten. Damit soll ein neuer Standard für Industrie-4.0-Anwendungen gesetzt werden.

Bildergalerie

  • Hirose-Präsident Kazunori Ishii (links) und Vorstandsvorsitzender Philip Harting freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit beim Erstellen eines neuen Verbindungstechnik-Standards für Industrie 4.0

    Bild: Harting

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