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Die Hauptfernwärmeleitung wurde vom Biomasseheizkraftwerk über Landshut Ost verlegt. Dafür wurden Kunststoffmantelrohre mit PUR-Schaumdämmung bis DN 300 verbaut, die eine technische Lebensdauer von mindestens 30 Jahren besitzen.

Bild: Gammel Engineering
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Emissionsneutrale Fernwärme Grüne Fernwärme aus Abfall

26.09.2016

Müllverbrennungsanlage zu Biomasseheizkraftwerk: Die Stadtwerke Landshut versorgen Kunden mit Fernwärme aus regenerativen Ressourcen. Den Leitungsbau übernahm das Unternehmen Gammel Engineering.

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Im Jahr 2011 rüsteten die Stadtwerke Landshut eine ehemalige Müllverbrennungsanlage in ein Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) um, das Material aus städtischen Landschaftspflegemaßnahmen in Strom und Wärme umwandelt. Mit der Planung des damit verbundenen Fernwärmenetzes ist seit 2013 das Abensberger Unternehmen Gammel Engineering beauftragt. Mittlerweile umfasst das Netz eine 26 Kilometer lange Fernwärmetrasse bis DN 300 und versorgt rein rechnerisch über 4000 Haushalte mit Wärme aus Biomasse.

Die Stadtwerke Landshut nahmen Ende 2012 zunächst das umgerüstete BMHKW in Betrieb, dem ausschließlich Landschaftspflegematerial zugeführt wird. Neben der bestehenden Entnahme-Kondensationsturbine mit 3 MWel Leistung ließen sie eine Gegendruckturbine mit 2 MWel und bis zu 13 MWth Leistung zur Wärmeauskoppelung in das geplante Fernwärmenetz installieren.

Das Ingenieurbüro Gammel Engineering ist seit 2013 mit der Planung des Rohr- und Tiefbaus für das Fernwärmenetz beauftragt. Der Leistungsumfang beinhaltet damit die Auslegung und Simulation der einzelnen Abschnitte, die Ausschreibung und Vergabe der verschiedenen Gewerke sowie die Bauoberleitung. Des Weiteren bereitet Gammel Engineering die Verwendungsnachweise für die Förderung des Netzes nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vor. In einzelnen Trassenabschnitten übernimmt das Unternehmen auch die Planung für die Erneuerung alter Gas- und Wasserleitungen.

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