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Energie auf einem neuen Level: Die Gasisolierte-Kompaktschaltanlagen-Technologie erhöht das Spannungspegel vieler Stromleitungen und Umspannwerke von 220 kV auf 380 kV.

Bild: ABB

Flexible Übertragungsnetze GIS für Süddeutschland

19.09.2016

ABB modernisiert ein Umspannwerk in Offenburg mit der GIS-Technologie, um die Kapazität und die Zuverlässigkeit des süddeutschen Stromnetzes zu erhöhen.

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Die Einspeisung immer größerer Mengen erneuerbarer Energie in das Stromnetz erfordert Übertragungsnetze mit höherer Flexibilität und Kapazität. Deshalb muss der Spannungspegel vieler Stromleitungen und Umspannwerke von 220 Kilovolt (kV) auf 380 kV angehoben werden. Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hat deshalb ABB einen Auftrag im Wert von rund 35 Millionen US-Dollar für die Modernisierung eines Umspannwerks in Offenburg erteilt. Dabei kommt die Gasisolierte-Kompaktschaltanlagen-Technologie (GIS) zum Einsatz.

Die bestehende luftisolierte 220-kV-Schaltanlage (AIS) des Umspannwerks wird im Zuge der Modernisierung durch eine 380-kV-GIS-Kompaktschaltanlage mit höherer Übertragungskapazität und Flexibilität ersetzt. Das modernisierte Umspannwerk wird Bestandteil eines Übertragungsnetzes sein, das eine wichtige Rolle im europäischen Stromhandel spielt, da es über zahlreiche Verbindungsleitungen in die nationalen und europäischen Verbundnetze integriert ist.

Erweiterung spart Platz

Im Rahmen des Projekts plant, konstruiert und liefert ABB ein schlüsselfertiges 380-kV-GIS-System für Innenraumanwendungen, einschließlich den Hilfseinrichtungen. Zudem wird das Umspannwerk an das 380-kV-Netz angeschlossen und ein neuer Abschlussmast gebaut. Das kompakte Indoor-Design der GIS-Technologie von ABB ermöglicht eine Platzeinsparung von bis zu 70 Prozent gegenüber herkömmlichen AIS-Anlagen. Dies ermöglicht Erweiterungen und Nachrüsten auch auf begrenztem Raum, was bei der AIS-Technologie nicht möglich wäre. Außerdem erhöht die GIS-Technologie die Versorgungssicherheit sowie Verfügbarkeit und reduziert den Wartungsaufwand.

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