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Beim Acceleration zeigen die Teams, wie schnell ihre Wagen auf einer geraden Strecke von 75 m beschleunigen können. Dieses Jahr gewann Zürich ETH mit 3,3 Sekunden.

Bild: Simone Käfer, A&D

Konstruktionswettbewerb Gesamtsieg geht an die Niederlande

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10.08.2015

Seit zehn Jahren kämpfen Studenten-Teams aus aller Welt jährlich auf dem Hockenheimring um die beste Zeit, das größte Fahrergeschick, die kostengünstigste und effizienteste Konstruktion oder das ansprechendste Design. Dafür haben sie ein Jahr lang ihren eigenen Rennwagen konstruiert und um Sponsoren geworben. Sowie um Verständnis seitens ihrer Familien, denn für abendliche oder nächtliche Engineering-Aufgaben und für Trainingseinheiten am Wochenende bleibt wenig Zeit für die Lieben – schließlich will auch noch studiert werden.

Einmal mehr fuhr das DUT Racing Team den Gesamtsieg in der Formula Student Electric ein. Das Studententeam aus dem niederländischen Delft muss also einiges richtig machen. Vielleicht lag es an den Reifen, vielleicht an aber auch am Elektromotor. Doch noch vier weitere Teams fuhren mit den Synchronmototren von AMK, darunter auch das drittplatzierte Stuttgarter Green Team, das kürzlich einen Beschleunigungsrekord aufstellte.

Wie ein Trainingstag eines Teams aussieht, lesen sie in Zum Rennen mit Phoenix.

Bildergalerie

  • Ein Team hat höchstens vier Versuche beim Acceleration. Sollte ein Fahrzeug nicht anspringen, darf das Team nach dem Fehler suchen und den Durchgang wiederholen - zumindest solange wie die Disziplin noch nicht offiziell beendet wurde.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • In den Pausen wird noch fleißig an dem selbstgebauten Fahrzeug geschraubt. Sollte etwas fehlen, helfen auch mal die Nachbarteams aus.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Bevor es zur Endurance geht müssen Rennwagen und Fahrer zum technischen Checkup. Überprüft werden verschiedene Sicherheitsaspekte, unter anderem die Elektrik.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Während keine Rennen stattfinden, können sich Besucher sich über das Gelände führen und die Details der Formula Student erzählen lassen.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Da die Boxengasse für die in diesem Jahr 110 teilnehmenden Studententeams nicht mehr reicht, wurde zusätzlich ein Pavillon aufgebaut.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Das Team aus Delft stellt jährlich einen seiner drei Trucks bereit. Sie bieten dort technische Hilfestellung und auch Erholungsmöglichkeiten für ihre konkurrierenden Mitstreiter. Bei der strahlenden Sonne in diesem Jahr wurden die Sonnenplätze nicht so stark frequentiert.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Boxengasse: In jeder Formel-1-Garage des Hockenheimrings sind sechs Teams der Formula Student untergebracht.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • In so einem Rennanzug kann es ganz schön heiß werden. Um dem Fahrer wenigstens etwas Kühlung zu verschaffen, bekommt er einen Schirm. Außerdem müssen immer vor, neben und hinter dem Wagen Teammitglieder in pinkfarbenen Westen das Fahrzeug sichern. Natürlich ist auf dem Weg zur technischen Prüfung auch immer ein Werkzeugwagen dabei (graue Kiste hinter dem Wagen).

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • In einem extra Pavillon darf man die Sieger der vorangeganen Jahre besichtigen. Die erste Formula Studenten Germany gewann 2005 das Team der Grazer TU.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Ob es zum Sieg hilfreich war, ist nicht bewiesen. Doch die Delfter gewannen 2008 mit ihrem dekorierten Rennwagen. In diesem Jahr holte das Team den Gesamtsieg - ohne Schmuck. Dafür entwickelte das niederländische Team gemeinsam mit einem brasilianischen Reifenhersteller seine eigene Gummimischung.

    Bild: Simone Käfer, A&D

  • Die Pausen werden von den Teams nicht nur zur Reparatur sondern auch zur körperlichen Stärkung der Mitglieder genutzt. Besucher dürfen währenddessen in die Boxen, sich umsehen und gerne auch den Teams Löcher in den Bauch fragen.

    Bild: Simone Käfer, A&D

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