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News Energie sparen für 20 Milliarden Euro jährlich

20.03.2014

Mehr Ehrgeiz beim Energiesparen kann die Kosten des Stromsystems deutlich senken. Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert wird, senkt das Deutschlands Stromrechnung um jährlich steigende Milliardenbeträge. Im Jahr 2035 wären Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich. Die Einsparungen kommen durch geringere Investitionen in fossile und erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und für den Netzausbau zustande. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie von Prognos und des IAEW der RWTH Aachen für Agora Energiewende. In der Studie wurden die Stromgestehungs- und Systemkosten innerhalb Deutschlands berechnet, um Effizienzgewinne beziffern zu können. Der Studie zufolge zahlt sich mehr Energieeffizienz von Jahr zu Jahr stärker aus. Demnach könnten im Jahr 2050 sogar zwischen 15 und 28 Milliarden Euro eingespart werden. Zudem könnte der Netzausbau im Übertragungsnetz bis 2050 um mehr als die Hälfte von etwa 8500 Kilometer auf etwa 4000 Kilometer reduziert werden. Es wurden fünf Szenarien betrachtet. Im Vergleich zu dem genutzten Referenzszenario wurden vier weitere Szenarien mit unterschiedlichen Verläufen des Stromverbrauchs betrachtet. Drei Szenarien unterstellen zusätzliche Anstrengungen zur Senkung des Stromverbrauchs. Das vierte Szenario stellt die Fortschreibung bisheriger Entwicklungen ohne politische Aktivitäten dar (business as usual [BAU]) und geht von einem Anstieg des Stromverbrauchs aus. In allen Szenarien steigt der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 81 Prozent bis zum Jahr 2050.

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Mehr Ehrgeiz beim Energiesparen kann die Kosten des Stromsystems deutlich senken. Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert wird, senkt das Deutschlands Stromrechnung um jährlich steigende Milliarden­beträge. Im Jahr 2035 wären somit Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich. Die Einsparungen kommen durch geringere Investitionen in fossile und erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und für den Netzausbau zustande. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie von Prognos und des IAEW der RWTH Aachen für Agora Energiewende. In der Studie wurden die Stromgestehungs- und Systemkosten innerhalb Deutschlands berechnet, um Effizienzgewinne beziffern zu können. Der Studie zufolge zahlt sich mehr Energieeffizienz von Jahr zu Jahr stärker aus. Demnach könnten im Jahr 2050 sogar zwischen 15 und 28 Milliarden Euro eingespart werden. Zudem könnte der Netzausbau im Übertragungsnetz bis 2050 um mehr als die Hälfte von etwa 8500 Kilometer auf etwa 4000 Kilometer reduziert werden. Es wurden fünf Szenarien betrachtet.

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