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Ein Wissenschaftlerteam des Energieforschungszentrums Next Energy hat ein Konzept für besonders kostengünstige Hausspeichersysteme auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie entwickelt.

Ein Wissenschaftlerteam des Energieforschungszentrums Next Energy hat ein Konzept für besonders kostengünstige Hausspeichersysteme auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie entwickelt.

Sicheres Energiespeicherkonzept Eine neue Dimension von Speichern

20.02.2017

Ein neues Batteriekonzept, das auf der Vanadium-Redox-Flow-Technologie basiert, ebnet den Weg zu günstigen Speichersystemen und lässt sich flexibel dimensionieren.

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Immer mehr Privathaushalte können mit Heimenergiespeichern an ihrem selbst erzeugten Sonnenstrom festhalten. Und auch für Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe wird es immer einfacher, Energie zu speichern.

So hat ein Wissenschaftlerteam am Energieforschungszentrum Next Energy ein besonders kostengünstiges Speicherkonzept entwickelt, das auf der Vanadium-Redox-Flow-Technologie basiert. Es zeichnet sich durch besonders hohe Sicherheit und Langlebigkeit aus. Einen Prototyp, der das generelle Konzept demonstriert, wird vom 14. bis zum 16. März 2017 auf der Messe Energy Storage Europe in Düsseldorf an Stand 8bE24 zu sehen sein.

Während die aktuell erhältlichen Lithium-Ionen-Hausspeicher auf standardisierte Ertrags- und Verbrauchswerte ausgelegt sind, erlaubt das Redox-Flow-Speichersystem eine frei dimensionierbare Speicherkapazität zwischen 20 und 100 kWh.

Kostengünstig, recyclebar und brandsicher

Aktuell entwickelt das Team den kostengünstigen, recyclebaren und brandsicheren Speicher basierend auf einem neuen Fertigungskonzept, das deutliche Kosteneinsparungen bei der Produktion der Kernkomponente dieses Batterietyps verspricht. „Das verschafft uns den Vorteil, Redox-Flow-Systeme auch automatisiert produzieren zu können, was in Zukunft den entscheidenden Kostenvorteil bringen wird. Durch ein modulares Bausystem kann dem Kunden trotzdem ein individuell angepasster, ökonomisch attraktiver Speicher angeboten werden“, sagt Projektleiter Dr. Jan grosse Austing.

Ab 2018 startet die Pilotphase, anschließend soll mit der Serienfertigung der Speicher begonnen werden. Zudem ist das Gründerteam derzeit auf der Suche nach Investoren, um das Speichersystem zu kommerzialisieren. „Im Gegensatz zu klassischen Stackkonzepten eignet sich unser Ansatz für eine automatisierte Produktion. Den dadurch entstehenden Kostenvorteil werden wir an den Kunden weitergeben und somit ein konkurrenzfähiges Speichersystem anbieten können“, betont grosse Austing.

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